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Tagesspiegel Plus
Red-Chip-Kunst: Das ästhetische Begleitprogramm der zweiten Trump-Ära oder Kunst, die Gemeinschaft stiftet?
Cartoon-Ästhetik und Street Art für den Bilderrahmen: Ist das „Kunst für Leute, die Kunst hassen“? Auf keinen Fall. Denn statt Statussymbol und Anlageobjekt sind diese Werke Stücke für Liebhaber. Und sie werden den Kunstmarkt verändern.
Ein Gastbeitrag von Wolfgang Ullrich
Stand:
In der englischsprachigen Kunstwelt wurde 2025 kontrovers über ein Phänomen debattiert, für das es mit „Red-Chip-Art“ zwar schon seit ein paar Jahren einen Begriff gibt, das bis zu einem Artikel auf der Online-Kunstmarktplattform „Artnet“ aber unter dem Radar der meisten Kommentatoren geblieben war. Annie Armstrong verkündete in diesem Artikel, dass der Kunstmarkt nun auf „Red-Chip-Kunst“ stehe, „Blue-Chip-Kunst“ könne man vergessen.
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