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    Nachbarschaft

    Erik Heer, 18, und Juliane Engelke, 17. Sie treten für den SC Siemensstadt bei der Jugend-Tanz-WM in Riga an und gehören ganz frisch zum Bundeskader. Heer ist Sport-Student, Engelke macht gerade ihr Fachabitur.

    Herr Heer, tanzen Sie eigentlich privat? „Klar, immer, so oft wie möglich.“

    Wie fing das an? „Vor elf Jahren. Ich war immer sportlich. Judo, Schwimmen, Karate, Fußball … aber Tanzen war was anderes. Meine Mutter sagte: Das ist was fürs Leben, probiere es aus. Und es stimmte.“

    Unterschiede? „Nirgendwo muss deine Koordination so perfekt sein wie beim Tanzen. Du bist ja nicht allein, sondern zu zweit auf der Bühne, da ist kein Fehler in der Bewegung erlaubt, sonst passt das alles nicht mehr. Dafür trainieren wir sechs Mal in der Woche. Und der siebte Tag geht für das Drumherum drauf: Klamotten, Pflege.“

    Ihr Markenzeichen? „Ein Hemd mit großem Ausschnitt und Steinen am Schulterblatt.“

    Drei Tipps für Kids, die tanzen wollen? „Offen sein für Kritik, denn kommentiert wird beim Tanzen immer. Und man sollte kein verschlossener Mensch sein, wenn man Körperkontakt sucht.“

    Und drittens? „Spaß – das Allerwichtigste. Wenn wir lächeln auf dem Parkett, dann nicht, weil wir das müssen, sondern weil es das für uns ist: großer Spaß.“

    In Spandau? „Ich mag die Altstadt zu Weihnachten und den Münsingerpark im Sommer.“

    Mehr zur Tanzabteilung des SC Siemensstadt lesen Sie hier. „Wir sind der größte Tanzsportverein in Berlin und haben 450 Mitglieder“, schreibt uns SCS-Vorstand Thorsten Süfke. Im Repertoire: „Wir bieten von Linedance über Tango Argentino und Jazz- und Modern Dance bis hin zu den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen wirklich fast alles.“

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von André Görke tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Spandau,

uns ist gerade nach Urlaub. Hier die aktuellen Wassertemperaturen:

  • Sylt 

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  • Lissabon

    19 Grad
  • franz. Atlantikküste

    18 Grad
  • Marbella

    22 Grad

… und Scharfe Lanke: 22,1 Grad. Molliges Badewasser! Dann machen wir jetzt mal ein bisschen Wind. Viel Spaß beim Lesen.

André Görke ist stellvertretender Berlin-Chef beim Tagesspiegel und groß geworden in Spandau. Tipps, Thesen, Urlaubspost: spandau@tagesspiegel.de

Der Tipp von André Görke für Sie

Wieder was Neues in Spandau entdeckt: „Halli, Hallo, Hallöchen“, schreibt Motte und lädt zum ersten „Weibertrödelgedöns-Flohmarkt“. Ist in vielen Städten schwer angesagt, gibt’s jetzt auch in Spandau: am Sonnabend, 21. Juli, ab 13 Uhr auf der Postbrache am Havelufer. „Von selbstangefertigtem kreativen Gedöns wie Klamotten, Schmuck, Taschen, Dekozeugs, Kunst bis hin zu Retrodesign kann alles ausgestellt werden“, schreiben die Künstler von Neue Urbane Welten, die sich auf dem Gelände bis 2019 austoben dürfen. Die Kinder kann man auch mitbringen: Nebenan läuft „Beatz & Buddelkasten“. Und was ist noch so geplant? „Für den Kidsflohmarkt wird es einen separaten Termin geben.“ – Info: Kulturverein NUW