• fritte

    Nachbarschaft

    Johannes Rögner, Sänger der Elektropunkband Frittenbude, streift gern durchs Neuköllner Grün. Fritte auf Feld, quasi.

    Mein Kollege Andreas Hartmann hat ihn kürzlich zum Stadtspaziergang getroffen. Besonders gern kommt Rögner in den Körnerpark, er wohnt gleich um die Ecke. Auch die kleine „Galerie Am Körnerpark“ kann er nur empfehlen, super Ausstellungen, betont er. Der Sänger kam vor rund neun Jahren gemeinsam mit seinen Bandkollegen aus München nach Berlin. Frittenbude haben gerade ihr fünftes Album veröffentlicht. Es trägt den Titel “Rote Sonne“. Dieser stehe „sowohl für die Liebe, die in uns brennt, als auch für die Revolution, die in uns allen brennen sollte“, wie Rögner sagt.

    Beim Spaziergang vom Körnerpark zum Tempelhofer Feld wird Rögner melancholisch. Er zeigt die Stelle, wo sich seiner Meinung nach die beste Frittenbude Berlins befand: „Bei Papa“. Leider inzwischen geschlossen. Die Pommes haben dort nur 1,30 Euro gekostet. „Heiß, fettig, nicht so schnieke und jeder kann so sein, wie er ist“, das sind die Assoziationen, die ihm einfallen bei einer Frittenbude nach seinem Geschmack. Und diese Assoziationen seien dann auch ausschlaggebend bei der Findung des eigenen Bandnamens gewesen, erklärt er. Den gesamten Text von Andreas Hartmann lesen Sie auf tagesspiegel.de.

    Foto: Doris Spiekermann-Klaas

    Wer einen Vorschlag hat, welcher Mensch hier unbedingt vorgestellt gehört: Gerne mailen an leute-m.haarbach@tagesspiegel.de.

von
bis
Bitte geben Sie hier den Suchbegriff ein!
von Madlen Haarbach tagesspiegel
Liebe Nachbar*innen aus Neukölln,

der Frühling ist jetzt wohl endgültig da, es zwitschert in Straßen und Hinterhöfen – und es wird eifrig gebrütet. Im alten Wasserturm vom Vivantes Klinikum haben sich im vierten Jahr in Folge Turmfalken eingenistet. Wie auch im vergangenen Jahr können Sie live dabei sein: Durch die Kameras in den beiden Nistplätzen (Link) können Sie verfolgen, wie die Falken brüten, die Küken schlüpfen, gefüttert werden und ihre ersten Flugversuche unternehmen. Regelmäßige Zusammenfassungen des Geschehens gibt das Klinikum im Falkentagebuch und bei Twitter.

Aktuell wird im südlichen Nistkasten bereits gebrütet: Sechs Eier legte das Falkenweibchen seit Ende März, ungewöhnlich früh, wie der Experte sagt. Der östliche Kasten wird noch besichtigt – zwischendurch auch von den falschen Vögeln. Aber man hoffe auf baldigen Einzug der Turmfalken, heißt es im Onlineblog.

Gebrütet wird auch im Tierpark Neukölln in der Hasenheide: Jedes Jahr kommen fünf bis sieben Schwalbenpaare und ziehen hier ihren Nachwuchs groß, erzählte Tierpfleger André Finke der Morgenpost. „Sie kommen kleckerweise, normalerweise kommen erst einzelne Männchen und dann der ganze Trupp“, so Finke. Für die Vögel gibt es auf dem Areal demnach gute Bedingungen: Einen Altbaubestand, wo viele Insekten leben, große Wiesen und den Rixdorfer Teich mit vielen Pflanzen, die das ganze Jahr über Blüten haben.

Madlen Haarbach ist freie Autorin beim Tagesspiegel. Sie freut sich über Kritik, Anregungen und Tipps bei Twitter oder per E-Mail.

Umfrage

In Neukölln wurde wegen Geldmangels der Wachschutz an Schulen wieder abgeschafft. Eine richtige Entscheidung?

  • Opfer des NSU Abspielen Weiter Aufklärung zum NSU gefordert: "Es darf keinen Schlussstrich geben"
  • "Tuntenspaziergang Neukölln" - Demo für Akzeptanz und gegen Homo- und Transphobie Abspielen "Tuntenspaziergang Neukölln" – Demo gegen Homo- und Transphobie
  • Opfer des NSU Abspielen Weiter Aufklärung zum NSU gefordert: "Es darf keinen Schlussstrich geben"
  • Der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg Abspielen Wo ist das Weihnachtsgefühl? Eine Suche in Charlottenburg und Neukölln
  • Mit der SPD von Tür zu Tür Abspielen Mit der SPD von Tür zu Tür
  • Die vierte "Behindert und verrückt feiern - Pride Parade" Abspielen Pride Parade: "Feiern uns, wie wir sind“
  • Theaterstück "Die Matrix der Demokratie" am Heimathafen Neukölln Abspielen Heimathafen Neukölln: Wieder Lust auf Demokratie haben
  • Weitestgehend friedliche Revolutionäre 1. Mai Demonstration Abspielen Weitestgehend friedliche Revolutionäre 1. Mai Demonstration
  • Syrischer Bäcker macht jetzt Baklava für Berlin Abspielen Syrischer Bäcker macht jetzt Baklava für Berlin
  • Stolpsteine für das Ehepaar Wolff in Neukölln Abspielen Stolpersteine in Neukölln und Theaterstück "Aktion N!"
  • Schwedisches Königspaar auf Stippvisite in Berlin-Neukölln Abspielen Schwedisches Königspaar auf Stippvisite in Berlin-Neukölln
  • Debatte um Burka-Verbot polarisiert Abspielen Debatte um Burka-Verbot polarisiert
  • Neukölln: Baum stürzt auf Auto Abspielen Neukölln: Baum stürzt auf Auto
  • Heinz Buschkowsky: "Einwanderung muss Staatsziel sein" Abspielen Heinz Buschkowsky: "Einwanderung muss Staatsziel sein"
  • Szene aus dem Dokumentartheater die „Asyl-Dialoge“ am Heimathafen Neukölln. Abspielen Fluchtgeschichten und Beamtenwillkür im Heimathafen Neukölln

Madlen Haarbachs Tipp für Sie

Baklava ist für Ihren Geschmack zu süß? Dann probieren Sie doch einmal die Kreationen der Konditorei Damaskus in der Sonnenallee 93. Für die Nussvariationen, Gebäckstücke und anderen Leckereien nach traditionell syrischer Handwerkskunst kommen Fans selbst aus dem Ausland angereist. 2016 wurde die Konditorei von drei syrischen Brüdern eröffnet – die damit die Familiengeschichte fortschrieben. Vor 40 Jahren hatte ihr Vater eine Konditorei im syrischen Homs gegründet. Der Laden läuft mittlweile so erfolgreich, dass 2018 auch Filialen in Moabit und Wedding eröffneten. Ab Mai gibt es die Süßigkeiten auch im Onlineshop.