
Viele Vorsätze scheitern aus ganz unterschiedlichen Gründen. Eine Psychologin erklärt, welche Strategien für welche Persönlichkeit funktionieren – und wie man verhindert, im Januar schon wieder aufzugeben. Eine Anleitung.

© René Reinheckel
Es ist noch umstritten, ab wann ein Mensch überhaupt als psychisch krank gilt. Wie lange sind Abweichungen von Verhaltensnormen noch liebenswerte Marotten – und ab wann behandlungspflichtige Leiden. Aber dass unsere Seele krank werden kann, auch wenn es dafür mitnichten immer organische Ursachen geben muss, das zumindest wissen wir. Depressionen können Menschen niederdrücken, Ängste und Psychosen in die Isolation treiben und Süchte die Persönlichkeit deformieren. Wie der Arzt dann helfen kann, das lesen Sie in diesem Schwerpunktthema „Psyche“.

Viele Vorsätze scheitern aus ganz unterschiedlichen Gründen. Eine Psychologin erklärt, welche Strategien für welche Persönlichkeit funktionieren – und wie man verhindert, im Januar schon wieder aufzugeben. Eine Anleitung.

Licht hält die innere Uhr im Takt und beeinflusst, wie wir uns fühlen. Was im Gehirn passiert, wenn dieses Signal fehlt – und wie sich der Mangel im Alltag ausgleichen lässt.

Ein Online-Test und dann 56,90 Euro für Nahrungsergänzungsmittel: Eine deutsche Firma verspricht Frauen Hilfe bei Zyklusbeschwerden. Eine Recherche über fragliche Wirksamkeit und ein cleveres Geschäftsmodell.

Die gefährlichste Zeit der Mutterschaft kommt nach der Geburt. Warum Frauen gerade dann von ihrem Umfeld aufgefangen werden müssen. Eine Mutter und zwei Psychologinnen berichten.

Lukas hat sich dreimal mit dem Coronavirus infiziert. Heute schafft er es kaum aus dem Haus. Sein Fall zeigt, wie schlecht Schulen auf Long Covid vorbereitet sind – und wie viel Familien auffangen müssen.

Für die meisten Menschen gehört die Liebe zu den wichtigsten Dingen im Leben. Ein australisches Forscherpaar untersucht, was das Gefühl über Jahrzehnte am Leben hält.

Nicht das Geschlecht entscheidet darüber, welche Form der Untreue uns stärker trifft, sondern die sexuelle Orientierung, zeigt eine neue Studie. Und sie lässt sich kaum überwinden.

Psychische Störungen werden ähnlich wie körperliche Erkrankungen nach der Art und Schwere von Beschwerden unterschieden. Doch dieses System sei falsch, unpräzise und ungerecht, warnen Experten.

Daniel geht auf Dates, führt gute Gespräche, aber zu körperlicher Nähe kommt es nie. Mit 36 hatte er noch nie Sex. Forscher haben Menschen wie ihn untersucht – und fanden ein Muster.

Schon Sechsjährige erleben Ausgrenzung. Entwicklungspsychologin Jeanine Grütter erklärt, woran Eltern erkennen, ob ihr Kind betroffen ist – und was der Fehler beim organisierten Spielnachmittag ist.

Unsere Autorin überwacht alles Mögliche mit ihrer Fitnessuhr und wird nervös, wenn sie ihre Ziele nicht erreicht. Ein Experte erklärt, wie man es vermeidet, dass Selbstkontrolle zur Sucht wird.

Ältere Paare, die schöne Momente miteinander erleben, schütten weniger Cortisol aus – unabhängig davon, wie zufrieden sie mit der Beziehung sind.

Die Neurowissenschaftlerin Rachel Barr hat ihre Mutter an eine Depression verloren. Im Gespräch erklärt sie, warum unser Gehirn manchmal gegen uns arbeitet – und wie wir das ändern können.

Wir denken, andere seien weniger mitfühlend, als sie sind – und verschließen uns. Forschende zeigen, wie sich dieses Missverständnis auflösen lässt.

Manche Melodien können starke Gefühle auslösen. Das lässt sich nutzen, etwa um psychisch Kranken zu helfen. Doch der Musiktherapeut Thomas Wosch warnt: Musik kann nicht nur heilen, sondern auch schaden.

TikTok-Trends, Insta-Filter, Fake News: Für Mädchen sind soziale Medien Sprachrohr und gleichzeitig Minenfeld. Sie finden Gemeinschaft und Gehör, erleben aber auch Druck und Schönheitswahn.

Trennungen kommen selten plötzlich. Über Jahre sinkt die Zufriedenheit, doch ab einem bestimmten Punkt geht es steil bergab – bis eine Trennung unausweichlich ist. Wie können Paare die Kurve kriegen?

Kann eine sichere Bindung zwischen mehr als zwei Menschen gelingen? Nicht-monogame Beziehungen stellen nicht nur gesellschaftliche Normen infrage, sie fordern auch die Psyche heraus.

Der Alltag wirkt bleiern, obwohl sich nichts verändert hat: Ein Psychologe erklärt, warum unser Gehirn so schlecht umschalten kann und wie man es austrickst, damit der Erholungseffekt anhält.

Sie verletzen, rauben, lügen und zeigen keine Spur von Schuldgefühl. Lange galten Jugendliche mit psychopathischen Zügen als untherapierbar. Doch ein Programm stellt diese Gewissheit jetzt infrage.

Gisela Getty war gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester eines der It-Girls der 68er-Bewegung. In der Ausstellung „Ashes to Rishikesh“ zeigt sie nun Juttas letztes Lebensjahr.

Ottmar Hitzfeld berichtet offen wie nie über die Herausforderungen seines Jobs. Mental ging es ihm nicht nur ein mal schlecht. Auch deswegen wurde er nie Trainer der Nationalmannschaft.

Depression ist nicht gleich Depression. Ärzte können nur ausprobieren, welcher Wirkstoff hilft. Für viele Betroffene wird das zu einer zermürbenden Erfahrung. Gibt es einen besseren Weg?

Bereits sechs Minuten Vogelgezwitscher am Tag können einen positiven Effekt auf die Psyche haben. Warum ist das so? Und muss man dafür raus in die Natur oder reichen Geräusche vom Band?

Soll ich wirklich? Oder lieber nicht? Täglich treffen wir Tausende Entscheidungen. Warum sie manchen Menschen leichter fallen und welche Tipps zwei renommierte Entscheidungsforscher geben.

Finanzielle Sorgen können unser Denken einengen und unserer Gesundheit schaden. Und wer krank ist, gerät eher in Armut. Welche Wege gibt es aus diesem Teufelskreis?

Schmerzen, Ängste, Depressionen: All diese Beschwerden lassen sich mit Musik lindern, zeigt eine aktuelle Studie. Sogar besser als mit Medikamenten oder Psychotherapie. Was steckt dahinter?

Psychologen haben untersucht, wie sich Traurigkeit im Verhalten zeigt – und fanden deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Auch moralische Entscheidungen verändern sich, wenn wir traurig sind.

Viele verwechseln die Symptome mit Alterserscheinungen. Doch dahinter kann eine Depression stecken. Was Angehörige wissen müssen und warum alte Männer besonders gefährdet sind.

Weniger Stress, mehr Fokus, mehr Wohlbefinden: Selbstfürsorge ist populär wie nie. Doch wenn wir lernen, loszulassen, verlieren wir dann auch unsere Mitmenschlichkeit?

Je nach unserer Weltsicht schreiben wir Vorgesetzten ganz unterschiedliche Qualitäten zu. Forschende zeigen, warum manche Härte als Führungsstärke feiern – und andere als Schwäche.

Toxischer Ex, nervige Kollegin, immer dieselben Gedankenschleifen: Wenn Freundschaft nur noch aus gemeinsamem Jammern besteht, erschöpft das alle. Psychologen erklären, wie echte Unterstützung gelingt.

Maik Becker läuft regelmäßig Strecken über 100 Kilometer. Anfangs quälte er sich dabei, heute fällt es ihm leicht. Im Interview erklärt er, warum Achtsamkeit entscheidend ist, und gibt Tipps für Hobbysportler.

Der Wut Luft machen? Oder den Ärger runterschlucken? Beim Streiten kann man einiges falsch machen. Was die Psychologie über die Muster weiß – und was es braucht, um sie zu durchbrechen.

Ein Emoji kann darüber entscheiden, ob wir einander nah sind oder gleichgültig wirken. Neue Studien zeigen, wie die kleinen Symbole große Gefühle auslösen – oder Konflikte.

Sprechen, fühlen, helfen: Hersteller inszenieren ihre Roboter als menschenähnlich. Auf der größten Robotik-Messe Deutschlands ging das schief. Wie wäre es, wenn sie wirklich funktionierten?

871.000 Todesfälle pro Jahr führt die WHO auf soziale Isolation zurück. Eine neue Kommission nennt konkrete Maßnahmen und lobt Schweden als Vorbild.

Heiße Sommertage erhitzen auch die Gemüter, Ängste, Depressionen und Gewalt werden wahrscheinlicher. Französischen Forschern zufolge leidet aber auch noch etwas anderes: die Sprache.

Eine bundesweite Studie enthüllt die seelischen Folgen der Klimaveränderungen für junge Menschen. Mehr als der Hälfte der Befragten schlägt der Klimawandel auf das Gemüt.

Studierende und Schüler dürfen wieder in die USA kommen. Vor einer Visa-Erteilung werden allerdings ihre Social-Media-Aktivitäten überprüft. Das ist der nötige Paukenschlag für ein Umdenken.
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