• Mia

    Nachbarschaft

    Band Mia aus Mitte, Marzahn und Treptow-Köpenick

    Einst waren sie eine Schülerband am John-Lennon-Gymnasium in Mitte, 20 Jahre später blickt Mieze Katz, die Sängerin der Elektropop-Band Mia auf wichtige Stationen der Bandgeschichte zurück. Zwei davon spielen in Treptow-Köpenick.

    Arena Treptow. Hier standen wir 2004 auf der Bühne zum Vorentscheid des Eurovision Song Contest, das war der bis dahin größte Auftritt für uns, zum ersten Mal im Fernsehen. Da gab es Fanblöcke, Interviews, Kameras ohne Ende. Das war unser Schritt aus dem Underground in den Mainstream – fanden nicht alle aus der Band sofort toll. Ich mochte diesen Zirkus: Es war ja ein umstrittener Contest, weil alles ganz neu gemacht wurde. Auf einmal waren coole Künstler wie Westbam dabei. Wir sind mit „Hungriges Herz“ angetreten, nicht ins Finale gekommen, sondern Max Mutzke, aber das war völlig in Ordnung. Wenn wir heute den Song spielen, muss ich immer noch an diesen aufregenden Moment in der Arena denken.

    Artistenschule Contraire, Köpenick. Während der Arbeit an unserer ersten Konzeptplatte „Zirkus“, haben wir überlegt, was man auf der Bühne machen kann und gesagt: Geil, Trapez! Als ich im Februar 2006 in diese Artistenschule kam, konnte ich nicht mal einen Liegestütz und habe gesagt: „Ich würde das gern bis zur Tour im Dezember drauf haben.“ Die Trainerin, Jutta Schönherz, hat gesagt: „Mit deinem Biss schaffen wir das.“ Und das haben wir, obwohl das Training wirklich hart war. Am Ende hatte ich ein neues Körpergefühl, ich konnte mich ohne Sicherung oben auf dem Trapez halten, nur der Rücken berührte die schmale Stange. Ich bin der Artistenschule Contraire bis heute verbunden, vor ein paar Wochen habe ich eine ihrer Shows im Wintergarten moderiert. tagesspiegel.de

    Wer soll hier als nächstes vorgestellt werden? Sie selbst? Jemand, den Sie kennen? Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge unter: leute-t.loy@tagesspiegel.de

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Thomas Loy - Redakteur beim Verlag Der Tagesspiegel im Haus am Askanischen Platz in Berlin Kreuzberg. von Thomas Loy tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Treptow-Köpenick,

vorneweg das Wichtigste: die Treptower Fähre F 11 ist wieder in akuter Gefahr, wegrationalisiert zu werden. Die Fahrgastzählungen, die seit Anfang des Jahres laufen, haben BVG und Verkehrsverwaltung nicht überzeugt, wie aus der Antwort auf eine Anfrage des SPD-Abgeordneten Lars Düsterhöft hervorgeht. Düsterhöft hatte sich für eine Schonfrist für die Fähre nach Eröffnung der Minna-Todenhagen-Brücke eingesetzt. Die läuft Ende des Jahres ab. Konkret nutzten im Mai an Werktagen durchschnittlich 253 Menschen die Fähre, an Sonntagen waren es 705. „Die Fahrgastzahlen der Fähre sind mithin als gering zu beurteilen und liegen lediglich auf dem Niveau einer sehr schwach ausgelasteten Buslinie“, erklärt Stefan Tidow, Staatssekretär in der Verkehrsverwaltung. Aus Sicht des ÖPNV ließen sich die Kosten der Fähre von 250.000 Euro im Jahr an anderer Stelle sinnvoller einsetzen. Um die Fähre trotzdem weiterzubetreiben, müsste ein anderer Grund gefunden werden als der bloße Transport von Fahrgästen von A nach B. tagesspiegel.de

Gefahrentechnisch sind Fähren absolut unauffällig. Auch die Straßen im Bezirk sind bei der Aktion #Gefahrenmelder des Tagesspiegels bislang kaum vorgekommen. Doch wahre Entdecker geben nicht auf, die Aktion geht weiter: Schicken Sie uns ein Foto Ihrer nervigsten Gefahrenstelle, die dringend beseitigt gehört. tagesspiegel.de

Thomas Loy, aufgewachsen an der Küste (Nordsee), zog 1995 nach Berlin und wohnt mit seiner Familie seit zehn Jahren in Johannisthal. Wenn Sie Anregungen, Kritik, Wünsche, Tipps haben, schreiben Sie ihm bitte eine E-Mail an leute-t.loy@tagesspiegel.de

Thomas Loys Tipp für Sie

Kiezbrauerei-Fantreffen. Die Friedrichshagener wollen ihren Rathauskeller ausbauen und dort irgendwann mal ein eigenes Bier herstellen. Zur Auftaktveranstaltung für dieses Projekt am Samstag, 21. Juli, um 17 Uhr sind alle eingeladen, die sich der Wiederbelebung des bezirklichen Brauereiwesens verpflichtet fühlen (nach dem Niedergang von Bürgerbräu, Bärenquell, Bärensiegel usw.). Die Altlandsberger Sozietätsbrauerei liefert ein „mildes rötliches Bier“, an welchem die Friedrichshagener Bierenthusiasten mitgearbeitet haben. Die Brauerei aus dem Umland unterstützt die Kiezbrauerei beim Aufbau. Und es soll Livemusik geben: An jedem dritten Donnerstag im Monat laden die Hobbybrauer künftig ein. Die Biere und die Musik werden wechseln, der Ort bleibt derselbe. rathaus-friedrichshagen.de

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