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    Nachbarschaft

    Baby, one more time! Britney Spears war in der Stadt. Sie hat nicht nur in der Mercedes-Benz-Arena ein ausverkauftes Konzert gegeben (der Gesang kam dabei wie früher vom Band, eine große Sängerin war Spears nie), sondern ist vorher mit ihren Söhnen Jayden und Sean durch Mitte geschlendert, hat eingekauft und reichlich Erinnerungsbilder geschossen (Beweisfotos hier). Von der Show der Popikone war Kollegin Inga Barthels nicht begeistert. „Die Britney von heute präsentiert abgehackte Bewegungen, einen leicht gequälten Gesichtsausdruck und alle paar Sekunden einen nervösen Griff ins Haar, um den ewig locker sitzenden Pferdeschwanz zu richten“, schreibt  sie in ihrer Kritik. Doch ihren Fans war das egal: „Das Konzert würde wohl auch ganz ohne die heute 36-jährige Sängerin selbst funktionieren. Präsentiert wird die abgespeckte Version der „Piece of Me“-Show, mit der Spears fast fünf Jahre lang regelmäßig in Las Vegas auftrat. Ein Best-Of ihrer Karriere, ein gemeinsames Schwelgen in zwanzig Jahren Popgeschichte. Viele Fans haben sich passend dazu in alte Outfits von Spears geschmissen, allen voran der Schulmädchen-Look aus dem „Baby One More Time“-Video. Nostalgie ist das Gefühl des Abends.“

    Foto: Chiang Ying-Ying/dpa

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Laura Hofmann. von Laura Hofmann tagesspiegel
Liebe Nachbarn aus Mitte,

Mitte wird grüner: Das legt zumindest die aktuelle Prognose für die Abgeordnetenhauswahlkreise von Wahlkreisprognose.de nahe. Demnach würde die Partei in vier von sieben Wahlkreisen das Direktmandat über die Erststimmen holen. Das sind zwei mehr als bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus 2016. Eine Veränderung würde es im Wahlkreis 3 (Großer Tiergarten, Zoologischer Garten, Heinrich-Zille-Siedlung, Moabit – südlich der Turmstraße) geben, der erstmals an die Grünen gehen würde. Aktuell hält dort der SPD-Abgeordnete Thomas Isenberg das Direktmandat. Auch den Wahlkreis 5 (Volkspark Rehberge, Schillerpark) würden demnach die Grünen gewinnen. Hier ist aktuell Bruni Wildenhain-Lauterbach (SPD) direkt gewählt. Im BVV-Trend sind die Grünen mit 26 Prozent wieder stärkste Partei, haben 2,1 Prozentpunkte im Vergleich zur Wahl 2016 zugelegt und liegen nach den Prognosen sieben Prozentpunkte über der SPD, die 4,8 Prozentpunkte einbüßen muss. Größter Gewinner ist die Linke, die 4,1 Prozentpunkte gewinnt und mit 22 Prozent auf Rang zwei liegt. Die CDU legt 1,5 Prozentpunkte zu (15 Prozent), AfD und FDP bleiben auf Wahlniveau (10 bzw. 6 Prozent). Hinweise zum Verfahren für die Erstellung der Prognose finden Sie hier.

Laura Hofmann arbeitet in der Berlin-Redaktion des Tagesspiegels. Ihre erste Berliner Wohnung war im Wedding, hierher kehrt sie immer gerne zurück. Heute wohnt sie an der Grenze zwischen Kreuzberg und Mitte, die Türme des Potsdamer Platzes immer fest im Blick. Schreiben Sie ihr eine Mail oder folgen Sie ihr auf Twitter oder Facebook.

Unser Tipp für Sie

Am ersten September-Wochenende laden die Gerichtshöfe Wedding wieder zur Ortsbegehung ein. An zwei Tagen öffnen diesmal fünfundzwanzig Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers und Werkstätten für die Öffentlichkeit und in der Gast-Etage präsentieren zwanzig ausgewählte Gastkünstler ihre Arbeiten. Interessierte Besucher sind herzlich eingeladen und können am Samstag von 16 Uhr bis Mitternacht sowie Sonntag von 13 bis 18 Uhr auf eigene Faust durch die Höfe streifen und treppauf, treppab die Kunstetagen erkunden oder sich einer der geführten Ateliertouren anschließen. Zu entdecken gibt es aktuelle Arbeiten aus den unterschiedlichsten künstlerischen Bereichen wie Malerei, Zeichnung, Illustration, Fotografie, Druckgrafik, Installation, Skulptur, Bildhauerei, Schmuckdesign und Keramik. Der Eintritt ist frei und die Führungen sind kostenlos.

Die etwa einstündigen kommentierten Ateliertouren starten am zentralen Info-Stand im mittleren Hof. Dort gibt es auch einen Übersichtsplan und Informationsmaterial zu den beteiligten Künstlern, ein kleines Angebot an Speisen und Getränken regionaler Anbieter sowie beschirmte Sitzgelegenheiten. Wer aufmerksam durch die Ateliers wandert, kann beim Art Quiz wieder echte Kunst gewinnen.

Seit 1983 arbeiten etwa 70 Künstlerinnen und Künstler unter­schiedlichster Herkunft in den sechs Gewerbehöfen der Gesobau AG zwischen Gericht- und Wiesenstraße, der ehemaligen Industriestätte Nordhof, Baujahr 1912. Hier gibt es sie noch, die „Berliner Mischung“ aus Wohnen, Gewerbe und Handwerk, doch ihr Bestand ist immer noch unsicher, das Mediationsverfahren läuft weiter. Seit 2004 sind viele der Künstler im Verein „Kunst in den Gerichtshöfen e.V.“ organisiert und öffnen regelmäßig ihre Ateliers, zum Beispiel zur „Langen Nacht/ Nacht & Tag“ oder zur Nikolaus-Verkaufsvernissage „MoKuzuMimi – Moderne Kunst zum Mitnehmen“ mit kleinformatiger Kunst in transparenten Tüten.

Zeit und Ort: Samstag, 1.9.2018,  16–24 Uhr, Sonntag, 2.9.2018,  13–18 Uhr, Zugang Gerichtstraße 12/13 oder Zugang Wiesenstraße 62, 13347 Berlin

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