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Kevin Keegan spielte auch in Deutschland.

© picture alliance / dpa

England-Fußball: England-Idol Kevin Keegan an Krebs erkrankt

Kevin Keegan wurde in Liverpool zum Idol, beim HSV deutscher Meister. Nun ist er schwer erkrankt.

Stand:

Kevin Keegan ist an Krebs erkrankt. Das englische Fußball-Idol wurde einem Statement der Familie zufolge, das britische Medien und auch Vereine zitierten, kürzlich zu weiteren Untersuchungen seiner anhaltenden Bauchbeschwerden ins Krankenhaus eingeliefert. „Diese Untersuchungen ergaben die Diagnose Krebs, weshalb Kevin sich einer Behandlung unterziehen wird“, hieß es in dem Statement.

Von Liverpool zum HSV

Der mittlerweile 74-Jährige spielte in seiner Karriere unter anderem für den Hamburger SV in der Bundesliga und den FC Liverpool in der Premier League. „Die Gedanken und die Unterstützung aller beim FC Liverpool und Forever Reds gelten Kevin Keegan, nachdem bei ihm Krebs diagnostiziert wurde“, schrieb der FC Liverpool auf seiner Webseite.

Für den Club von der Anfield Road spielte Keegan 323 Mal und traf dabei 100 Mal. In den sechs Jahren von 1971 bis 1977 gewann er mit Liverpool dreimal die Meisterschaft, zweimal den damaligen UEFA-Cup und einmal den Champions-League-Vorgänger Europapokal der Landesmeister. Vom FC Liverpool war er zum HSV gewechselt und wurde 1979 deutscher Meister mit den Hanseaten. Er erzielte während seiner zwei Jahre beim HSV 30 Tore. 

Trainer der Three Lions gegen Deutschland bei der EM 2000

Keegan lief auch 63 Mal für die englische Nationalmannschaft auf und traf 21 Mal für die Three Lions. Nach seiner Profi-Karriere arbeitete Keegan als Trainer von Newcastle United, Manchester City, dem FC Fulham und auch der Nationalmannschaft. Er betreute das Team vom Februar 1999 bis zum Oktober 2000 in 18 Partien - darunter auch beim 1:0 Englands bei der EM 2000 gegen Deutschland. 

In dem veröffentlichten Statement zu seiner Krebserkrankung hieß weiter: „Kevin ist dem Ärzteteam für seine Intervention und die fortlaufende Betreuung dankbar. In dieser schwierigen Zeit bittet die Familie um Privatsphäre und wird keine weiteren Kommentare abgeben.“

© dpa-infocom, dpa:260107-930-511858/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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