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Medienzar im Kaiserreich und der frühen Weimarer Republik: Rudolf Mosse, 1843-1920.

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Tagesspiegel Plus

Eberswalder Straße wird umbenannt: Von Nazis getilgte Mosse-Straße kehrt nach Prenzlauer Berg zurück

Der jüdische Verleger Rudolf Mosse verschwand zur NS-Zeit aus Berlins Straßenbild. Nun wird ein Teilabschnitt am Mauerpark nach seiner Frau Emilie benannt - die Begründung verwirrt.

Von Christian Hönicke

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Lange hat es gedauert, nun kehrt die Mosse-Straße nach Berlin-Prenzlauer Berg zurück. Nach dem jüdischen Verleger, Mäzen und Stifter Rudolf Mosse hieß einst eine Straße in der Nähe der Eberswalder Straße. Deren Name tilgten die Nazis, die Straße selbst verschwand nach 1945 unter dem Jahn-Sportpark. Dies zu ändern, dafür hatte sich insbesondere die Initiative „Mosse erinnern!“ eingesetzt.

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