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Humboldtforum in Mitte: Das ist doch alles noch Fassade

Das Humboldtforum nimmt Formen an, zumindest ein bisschen: Ein erstes Stück Fassade steht jetzt in Mitte. Den Zeitplan habe man im Griff - und noch etwas anderes sei voll im Plan, verspricht die Schlossstiftung.

Das erste Stück des Humboldtforums ist sichtbar. Eine Musterfassade am Schlossplatz zeigt, wie die Rekonstruktion später mal aussehen soll. „Das ist keine angeklebte Fassade“, sagte Architekt Franco Stella, „die Steine sitzen wirklich im Mauerwerk.“ An der Fassade wird nun experimentiert. „Wir testen Farben, Sandstein, Mauerwerk und Fensterkonstruktionen“, sagte der Chef der Schlossstiftung, Manfred Rettig.

Bildergalerie: Werfen Sie einen Blick in die Werkstatt der Steinmetze und Bildhauer

So seien im oberen Teil die kleinen Fenster aus dem 18. Jahrhundert eingebaut worden – unten hingegen die größeren Glasscheiben des 19. Jahrhunderts. Die Vorarbeiten für den mehr als eine halbe Milliarde teuren Bau schreiten voran. „Wir sind sehr gut im Zeitplan“, sagte Rettig. „Und wir haben die Kostensituation sehr gut im Griff.“

Am 21. Juni beginnen die Bohrungen für die Fundamente, sie markieren den offiziellen Baubeginn. Ab 2014 wächst das Gebäude in die Höhe, 2019 soll das Humboldtforum eröffnet werden. Der Bund stemmt bei dem Mammutprojekt 478 Millionen Euro, Berlin steuert 32 Millionen bei, durch Spenden sollen 80 Millionen für die Fassade hereinkommen. Mehr als 20 Millionen wurden den Angaben zufolge eingesammelt.

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