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Die Eisbären Berlin treffen im DEL-Winter-Game am Samstag erneut auf die Dresdner Eislöwen.

© Andreas Gora/dpa

Deutsche Eishockey Liga: Winter Game: Eisbären zwischen Feierlaune und Pragmatismus

Die Berliner wollen das Freiluft-Spektakel im Dresdner Fußballstadion genießen. Doch für den Meister geht es auch um wichtige Punkte im Rennen um die Qualifikation für die DEL-Playoffs.

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Die Eisbären Berlin wollen beim Winter Game der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gegen die Dresdner Eislöwen am Samstag (17.00 Uhr, live bei Magentasport und DF1) die besondere Atmosphäre so weit wie möglich genießen – aber gleichzeitig die sportlichen Realitäten nicht aus den Augen verlieren.

„Wir freuen uns riesig auf das Spiel“, sagte Sportdirektor Stéphane Richer mit Blick auf die Freiluftbegegnung im mir rund 32.000 Zuschauern ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion, in dem normalerweise der Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden seine Heimspiele austrägt. „Die Vorfreude ist nicht nur bei den Spielern und Coaches da. Auch die Familien und die Angestellten der Geschäftsstelle sind dabei.“ Zudem werden voraussichtlich etwa 10.000 Berliner Fans ihr Team begleiten.

Für den deutschen Meister, der nach einer bislang durchwachsenen, von großen Verletzungssorgen geprägten Saison in der DEL nur auf dem siebten Tabellenplatz steht, geht es aber im Duell mit dem Liga-Schlusslicht auch um wichtige Zähler im Kampf um die direkte Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale.

Trotz großer Vorfreude: „Am Ende des Tages ist es ein Punktspiel“

„Am Ende des Tages ist es ein Punktspiel gegen einen guten Gegner“, betonte Richer. „Emotionen werden da sein, aber man muss das unter Kontrolle haben.“ Ähnlich pragmatisch sieht es Cheftrainer Serge Aubin. „Es ist ein Moment, den wir genießen sollten“, sagte er. „Aber wir fahren da hin, um unseren Job zu erledigen. Darauf wird unser Hauptfokus liegen.“

Ähnlich ist die Herausforderung für die Spieler. Beim Einlaufen und auf der Spielerbank werde er schon versuchen, „so viel wie möglich von der Atmosphäre aufzunehmen“ und „die Kulisse zu genießen“, sagte Nationalspieler Jonas Müller. „Aber wenn man auf dem Eis ist, versucht man natürlich, sich zu konzentrieren.“

Die ungewöhnlichen Lichtverhältnisse im Fußballstadion und die widrigen Witterungsbedingungen mit Minustemperaturen und Schneefall können die Profis jedenfalls nicht schrecken. „Das ist ein Freiluftspiel. So soll es auch sein“, sagte Angreifer Frederik Tiffels bei Magentasport. „Ich hoffe, es wird ein Eishockeyfest.“

© dpa-infocom, dpa:260109-930-520598/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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