E-Scooter-Anbieter verkauft seine Flotte : Neues Modell soll Fahrzeuge ersetzen

Der E-Roller-Anbieter „Tier“ will seine Fahrzeuge an Privatpersonen verkaufen. Ein neues Modell soll so nach und nach die aktuelle Flotte ersetzen.

Zwei Touristen fahren auf einem E-Roller der Marke „Tier“ durch Berlin-Mitte.
Zwei Touristen fahren auf einem E-Roller der Marke „Tier“ durch Berlin-Mitte.Foto: dpa

Der E-Roller-Verleiher „Tier“ verkauft die Fahrzeuge nun auch an Privatpersonen. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, biete es unter dem Label „myTier“ ab sofort generalüberholte Scooter aus der eigenen Flotte an. Sie werden über die Webseite von „myTier“ verkauft und kosten 699 Euro, hieß es. Die Auslieferung soll ab Mitte bis Ende November erfolgen.

Hintergrund sei, dass man die bislang genutzten Fahrzeuge durch solche mit austauschbaren Batterien ersetze. Der Verkauf an Privatkunden sei „das nachhaltigste Konzept für die Weiternutzung“ der vier Monate alten Roller, die so auch von Menschen in ländlichen Gebieten genutzt werden könnten – bislang gab es das Angebot nur in Großstädten.

Die Scooter werden mit einjähriger Gewährleistung verkauft, inklusive sind Versicherung und Helm. Derweil plant Mittes Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) weitere Verbotszonen für Leihroller und -räder. Die dürfen bereits nicht mehr am Holocaust-Mahnmal und am Brandenburger Tor abgestellt werden. Weitere Zonen könnten der Bebelplatz, das Nikolaiviertel oder der Gendarmenmarkt werden.  (Tsp)

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