• Falsch abgestellte E-Tretroller: Mehr als 1200 Anzeigen in Berlin-Mitte gegen E-Scooter

Falsch abgestellte E-Tretroller : Mehr als 1200 Anzeigen in Berlin-Mitte gegen E-Scooter

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Anzeigen wegen falsch geparkter Roller. Der Bezirksbürgermeister von Mitte hofft auf Lerneffekte bei den Nutzern.

E-Tretroller stehen auf dem Bürgersteig neben einem Parkscheinautomat.
E-Tretroller stehen auf dem Bürgersteig neben einem Parkscheinautomat.Foto: Daniel Karmann/dpa

Das Ordnungsamt in Berlin-Mitte hat in den vergangenen drei Wochen mehr als 1200 Anzeigen wegen falsch abgestellter E-Tretroller aufgenommen. Größtenteils (1144 Fälle) handele es sich dabei um Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO), teilte das Bezirksamt Mitte am Mittwoch mit.

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Die StVO-Anzeigen sind demnach an die Bußgeldstelle der Polizei weitergegeben worden. Je nach Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter von E-Tretrollern können die Anbieter ihren Kunden für Verwarn-, Buß- oder gar Strafgelder haftbar machen. Der Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) hofft, dass die Anzeigen «die Verursacher treffen und hoffentlich hierdurch ein Lerneffekt erzielt wird».

E-Tretroller sind auf Gehwegen nicht erlaubt

E-Tretroller dürfen bis zu 20 Kilometer pro Stunde fahren und sind auf Gehwegen nicht erlaubt. Die Berliner Polizei registrierte in den ersten drei Monaten seit der Einführung 74 Unfälle von Rollerfahrern. In der Vergangenheit waren die E-Scooter immer wieder falsch abgestellt worden und sorgten so für Unmut bei anderen Verkehrsteilnehmern.

Mehr zum Thema:

- Weil falsch abgestellte E-Scooter Stolperfallen sind, können Bezirke jetzt extra Parkflächen ausweisen. Dafür können auch Kfz-Stellplätze umgewandelt werden.

- Seit mehreren Monaten fahren E-Tretroller auf Berlins Straßen. Die Berliner Polizei zieht Bilanz.

- E-Roller seien vor allem in Bereichen nützlich, in denen der öffentliche Nahverkehr Lücken aufzeigt. Die Berliner FDP fordert Einsatz von E-Scootern am Stadtrand.

(Tsp/dpa)

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