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Fußball-Bundesliga: Mainz-Neuzugang Silas fällt für Berlin aus
Abstiegskandidat Mainz 05 hat in der Winterpause zwei Stürmer geholt. Einer kann den Rheinhessen zum Start nicht helfen. Trainer Urs Fischer spricht zudem über seine Berlin-Vergangenheit.
Stand:
Ohne seinen neuen Stürmer Silas muss der FSV Mainz 05 zum Jahresauftakt in der Fußball-Bundesliga beim 1. FC Union Berlin antreten. „Es ist ein bisschen schade, dass er krankheitsbedingt ausfällt. Wir hoffen, dass er schnellst möglichst ins Training eingreifen kann“, sagte Trainer Urs Fischer vor der Partie des Tabellenletzten am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei seinem Ex-Club an der Alten Försterei.
Auch für die zuletzt verletzten Robin Zentner und Phillipp Mwene kommt das Spiel zu früh. Stammkeeper Zentner wird wohl wieder durch Daniel Batz ersetzt und soll nächste Woche zumindest Teile des Mannschaftstrainings bestreiten. Zudem fehlt dem Abstiegskandidaten weiter Anthony Caci. Andreas Hanche-Olsen hat sich bei einer Übungseinheit eine muskuläre Verletzung zugezogen. Die genaue Diagnose steht noch aus.
Tietz Kandidat für die Startelf
Silas war diese Woche vom VfB Stuttgart verpflichtet worden. Voll des Lobes ist Fischer über den zweiten Offensiv-Transfer Phillip Tietz. Sein Eindruck vom Ex-Augsburger sei „wirklich sehr gut. Er hat sich sehr schnell integriert. Er trägt da auch seinen Teil dazu bei, indem er sehr kommunikativ und zugänglich ist. Auf dem Platz sieht das wirklich schon gut aus. Er ist ein möglicher Kandidat für die Startaufstellung.“
Das Nostalgische „ausblenden“
Zu mehreren Fragen nach seiner Rückkehr zu Union Berlin, wo er von 2018 bis 2023 tätig war und die erfolgreichste Ära der Vereinsgeschichte prägte, sagte der 59 Jahre alte Schweizer bei der Pressekonferenz irgendwann: „Ich möchte jetzt eigentlich aufhören, über das zu sprechen, was gewesen ist, über dieses Nostalgische.“
Es sei logisch, „dass das einen auch berührt. Ich glaube, in diesen 90 Minuten geht’s um Fußball und nicht darum, wie lang ich da war.“ Er versuche, die Vergangenheit auszublenden: „Ich muss das einfach hinbekommen. Punkt.“
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