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Ob die zwei mutmaßlichen Brandanschläge zusammenhängen ist noch unklar. (Archivbild)

© Sebastian Gollnow/dpa

Nach Haftbefehl wegen Brandstiftung: Zwei Berliner Kältebusse nach Brandanschlag „komplett Schrott“

Innerhalb weniger Tage wurden in Berlin drei Kältebusse angezündet. Nur einer kann gerettet werden, wie jetzt feststeht. Obdachlose Menschen bekommen trotzdem weiter Hilfe.

Stand:

Zwei der insgesamt drei angezündeten Kältebusse der Berliner Stadtmission sind nach Angaben von Sprecherin Barbara Breuer „komplett Schrott“. Der dritte Bus könne repariert werden, sei aber noch nicht wieder einsatzbereit. 

Dank spontaner Hilfe muss das Angebot der Kältebusse nicht eingeschränkt werden. Zurzeit ist die Kältehilfe der Stadtmission mit drei geliehenen Fahrzeugen unterwegs. Ziel sei es, die kaputten Busse zu ersetzen. „Wir wollen wieder mit drei eigenen Bussen auf der Straße sein“, so Breuer.

43-jähriger Mann in Verdacht

Am 28. Dezember wurden die ersten zwei Busse angezündet, am Neujahrstag stand auch das dritte Fahrzeug des gemeinnützigen Vereins in Flammen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Den Angaben nach steht ein 43-jähriger Mann im Verdacht, den Brand am 1. Januar verursacht zu haben. Es wurde Haftbefehl erlassen. Der Mann ist laut Polizei bereits aus verschiedenen Ermittlungsverfahren polizeilich bekannt. 

Unklar ist bislang, ob es einen Zusammenhang mit dem Vorfall von Ende Dezember gibt. Ein Zeuge hatte nach Angaben der Polizei in Moabit beobachtet, wie eine unbekannte Person bei dem Bus stand und dieser kurz darauf in Brand geriet. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. (dpa)

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