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Nach dem Koalitionsbruch: BSW-Landeschefin: SPD wollte Koalition „schreddern“
Die SPD/BSW-Koalition in Brandenburg ist nach Streit im BSW zerbrochen. BSW-Landeschefin Benda sieht die Schuld nicht bei ihrer Partei.
Stand:
Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Brandenburg kann den Bruch der Koalition durch die SPD als Folge eines wochenlangen internen Streits nicht nachvollziehen. Die BSW-Landesvorsitzende Friederike Benda warf Ministerpräsident Dietmar Woidke und seiner SPD vor, die vom Wähler gewollte Koalition zu „schreddern“ und eine nicht gewählte Konstellation mit der CDU anzustreben. „Dafür musste man eben auch Überläufer aus dem BSW organisieren“, sagte dem RBB-Sender Radio Eins.
Sie wies den Vorwurf des aus dem BSW und der BSW-Fraktion ausgetretenen Finanzministers Robert Crumbach zurück, dass ihre Partei nicht regierungsfähig sei. „Wir haben durchaus verstanden, dass zum Regieren natürlich gehört, Kompromisse einzugehen“, sagte Benda. „Es ist schlicht und ergreifend so, dass wir als BSW von Beginn an gesagt haben, dass wir für ein "Weiter so" in einer Regierung nicht zur Verfügung stehen.“
© dpa-infocom, dpa:260107-930-508230/1
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