Nach SUV-Unfall in der Invalidenstraße : Dreifacher Vater startet Petition für Tempo 30

Knapp eine Woche nachdem vier Menschen in Mitte ihr Leben verloren, fordert ein Anwohner verkehrsberuhigende Maßnahmen rund um die Unfallstelle.

Viele Nachbarn und Passanten halten an der Invalidenstraße, Ecke Ackerstraße inne.
Viele Nachbarn und Passanten halten an der Invalidenstraße, Ecke Ackerstraße inne.Foto: Paul Zinken/dpa

In der Folge der Verkehrstragödie mit vier Toten am vergangenen Freitag in der Invalidenstraße hat ein Anwohner eine Petition für sicherere Wege von Schul- und Kita-Kindern gestartet. Wie die Plattform Change.org mitteilte, fordert der dreifache Vater die Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) auf, in der Invalidenstraße zwischen Brunnen- und Torstraße Tempo 30 einzuführen – wie bereits im restlichen Gebiet zwischen Bernauer und Torstraße. Außerdem seien weitere verkehrsberuhigende Maßnahmen nötig.

Bis Donnerstagabend hatten mehr als 4000 Menschen die Petition unterzeichnet. Der Fall hat bereits eine Debatte über ein SUV-Verbot in der Berliner Innenstadt ausgelöst.

Am 6. September war der Fahrer eines SUV auf den Gehweg an der Invalidenstraße, Ecke Ackerstraße und in eine Menschengruppe gefahren. Unter den Toten war auch ein dreijähriges Kind. Tsp

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