
© Aline von Drateln
Neujahr in der Berliner Volksbühne: Warum Heinz Strunk genau den Humor liefert, den wir zum Überleben brauchen
Der Autor Heinz Strunk eröffnet das Jahr mit schwarzem Humor, einer intensiven Lesung und Geschichten über Einsamkeit, Selbsthass und Alltagstragik. Die Autorin war dabei und berichtet von ihren Eindrücken.
Stand:
Es gibt keinen passenderen Termin, Heinz Strunk zu treffen, als Neujahr. Nach dem Tag, an dem traditionell Finger und Gesichter weggesprengt werden, um zu feiern, dass es genau so weitergehen wird. Bettwarm stehe ich am 1. Januar um kurz vor 20 Uhr mit anderen Gästen der Lesung in der Berliner Volksbühne an der Bar und ordere ein Konterbier. Hier sieht keiner so aus, als würde er so einen Quatsch wie „dry January“ versuchen. Und wenn doch: Noch ist alles egal, bevor bald wieder alles egal wird.
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