Nach Stadtderby zwischen Union und Hertha : Berliner Polizei sucht randalierende Fußballfans

Die Polizei sucht nach zwei Männern, die nach dem Stadtderby im November mehrere Straftaten begangen haben sollen. Vermutlich handelt es sich um Hertha-Fans.

Dieser Tatverdächtige soll sich vermummt und mit einer „Bengalfackel“ versucht haben, das Fangnetz anzuzünden.
Dieser Tatverdächtige soll sich vermummt und mit einer „Bengalfackel“ versucht haben, das Fangnetz anzuzünden.Foto: Polizei Berlin

Die Berliner Polizei sucht nach zwei Männern, die während des Stadtderbys zwischen dem 1. FC Union und Hertha BSC in der Fußball-Bundesliga im Stadion An der Alten Försterei unabhängig voneinander mehrere Straftaten begangen haben sollen. Darüber informierte die Polizei am Montag in einer Mitteilung und veröffentlichte jeweils zwei Fotos der Männer.

Der andere Tatverdächtige soll sich gegen 18.30 Uhr vermummt und einen sogenannten „Nebeltopf“ in mitten der Zuschauer entzündet haben.
Der andere Tatverdächtige soll sich gegen 18.30 Uhr vermummt und einen sogenannten „Nebeltopf“ in mitten der Zuschauer entzündet...Foto: Polizei Berlin

Die Straftaten ereigneten sich am 2. November 2019 im Gästefanblock. „Aufgrund dessen ist davon auszugehen, dass die Tatverdächtigen der Fanszene von Hertha BSC angehören“, heißt es.

Ein Mann, der eine weiße Kapuzenjacke trug, soll sich vermummt und einen Nebeltopf inmitten der Zuschauer entzündet haben. Dies ergaben die bisherigen Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.

Ein anderer Mann soll sich ebenfalls vermummt, eine Bengalfackel entzündet und damit versucht haben, das auf dem Begrenzungszaun zum Spielfeld befindliche Fangnetz anzustecken. Die Ermittlungen werden unter anderem wegen Landfriedensbruchs in besonders schwerem Fall und Sachbeschädigung geführt. (dpa)