Verdacht der Volksverhetzung : Jüdische Frau erhält Brief mit Asche

Eine 61-jährige Frau jüdischen Glaubens aus Berlin bekam bedrohliche Post. In dem Brief befand sich eine ascheähnliche Substanz. Der Staatsschutz ermittelt.

Schild des LKA Berlin. (Symbolfoto)
Schild des LKA Berlin. (Symbolfoto)Foto: Ole Spata dpa/lbn

Einen bedrohlichen Brief erhielt am Mittwoch eine Frau im Berliner Stadtteil Tiergarten. Gegen 14 Uhr öffnete die 61-Jährige ihren Briefkasten in einem Mehrfamilienhaus an der Lützowstraße und fand darin ein an sie adressiertes Schreiben.

Beim Öffnen des Umschlags fand sie darin eine ascheähnliche Substanz. Aufgrund ihres jüdischen Glaubens wertet die Frau den Brief als Bedrohung und erstattete Anzeige bei der Berliner Polizei.

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung. (Tsp)