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Die Trauer ist groß: Vor rund einem Jahr wurde ein Polizist bei der Fahndung nach Autodieben in Südbrandenburg erfasst und getötet. (Archivbild)

© Sebastian Kahnert/dpa

Polizist getötet: Mordprozess nach tödlichem Einsatz gegen Autodiebe beginnt

Rund ein Jahr nach dem tödlichen Polizei-Einsatz bei Lauchhammer beginnt der Mordprozess gegen einen mutmaßlichen Autodieb. Was dem Angeklagten vorgeworfen wird.

Stand:

Bei einem Einsatz gegen flüchtende Autodiebe wird ein Polizist aus Dresden in Südbrandenburg von einem Wagen erfasst und getötet. Rund ein Jahr später verhandelt das Landgericht Cottbus heute (10.00 Uhr) wegen des Vorwurfs des Mordes gegen den Fahrer eines gestohlenen Wagens. 

Die Tat bei Lauchhammer hatte im Januar 2025 große Bestürzung ausgelöst. Vor wenigen Tagen wurde ein Gedenkstein für den getöteten sächsischen Polizisten Maximilian Stoppa aufgestellt. 

Der Angeklagte soll als Autofahrer auf der Flucht vor Polizeifahrzeugen mit hohem Tempo gefahren sein. Während eines Überholvorgangs soll der Wagen den Polizeibeamten erfasst haben, der gerade einen sogenannten Stop-Stick - eine Art Nagelgürtel - auf die Fahrbahn legen wollte. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, er habe mit der Tat verdecken wollen, dass er als Mitglied einer Autoschieber-Bande an einem Diebstahl beteiligt war. „Verdeckungsabsicht“ gilt juristisch als ein Mordmerkmal.

© dpa-infocom, dpa:260114-930-541084/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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