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KOLUMNEN_Serie_Schulanwalt Olaf Werner – Bitte nur für die wöchentliche Serie und die Themenseite verwenden. 

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Förderprognose in Gefahr: Wie Kinder jetzt noch ihr Zeugnis für die Gymnasial-Empfehlung verbessern können

Am 30. Januar bekommen Berliner Kinder ihre Zeugnisse. Für Sechstklässler entscheidet sich, ob sie aufs Gymnasium gehen können. Was, wenn nur ein oder zwei Punkte fehlen? Der Schulanwalt weiß Rat.

Stand:

Herr Werner, am 30. Januar ist in Berlin Zeugnistag. Für Kinder der sechsten Klasse sind diese richtungsweisend. Was, wenn das Kind knapp davor ist, die Förderprognose fürs Gymnasium zu verfehlen, weil es beispielsweise 15, statt der vorgeschriebenen 14 Notenpunkte in den drei Hauptfächern bekommt? Lässt sich in so einem Fall auf den letzten Metern noch was bewegen?
Ein Großteil der Zeugnisnoten steht jetzt, knapp drei Wochen vor Zeugnisvergabe, schon fest, da Klassenarbeiten und Tests größtenteils geschrieben wurden. Aber endgültig festgelegt werden sie erst bei den Zeugniskonferenzen. Es gibt also durchaus einen kleinen Spielraum für Schüler, die zwischen zwei Noten stehen. Vielleicht kann das Kind eine Zusatzleistung erbringen, einen verbesserten Hefter vorlegen, einen Vortrag halten, oder bei der mündlichen Mitarbeit nochmal Gas geben. Im Gespräch mit der Lehrkraft sollten Eltern ruhig eine positive Leistungsentwicklung hervorheben. Ein gutes Zeugnis hilft übrigens auch bei der Bewerbung für eine beliebte Integrierte Sekundarschule oder Gemeinschaftsschule. Dabei können auch Noten in Fächern wie Sport, Kunst oder Naturwissenschaften wieder in den Fokus rücken

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