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Stromausfall: GdP verteidigt Wegner nach Kritik am Tennisspielen
Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei hält die Kritik am Tennisspielen von Kai Wegner während des Stromausfalls für überzogen. Warum er Verständnis für den Politiker zeigt.
Stand:
Der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, hält die Kritik am Verhalten des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegners während des Stromausfalls für überzogen. „Es hat für die Bewältigung derartiger Einsatzlagen für Polizei und Feuerwehr keinerlei Mehrwert, wenn Politiker draußen sind“, sagte er zu den Vorwürfen, dass Wegner am ersten Tag des Stromausfalls Tennis spielen gegangen sei. „Den Strom hätte er auch nicht wieder anstellen können.“
„Natürlich nagt so etwas an der Glaubwürdigkeit eines Politikers, gerade weil jeder Satz auf die Goldwaage gelegt wird“, so der GdP-Landeschef. „Aber mal ganz ehrlich, der Regierende ist ein Mensch und der braucht Pausen.“
Nicht von den eigentlichen Problemen ablenken
Wegner hatte das Tennisspielen damit begründet, er habe dadurch seinen Kopf freibekommen wollen. „Wir sind uns sicher, dass er die letzten Tage dennoch ein ordentliches Arbeitspensum abgespult hat“, sagte Weh.
„Wir sollten jetzt auch aufpassen, dass durch diese Debatte nicht von den eigentlichen Problemen abgelenkt wird“, forderte Weh. Wichtig sei, dass Wegner und der Senat jetzt Maßnahmen ergreifen, um die kritische Infrastruktur Berlins besser zu schützen.
© dpa-infocom, dpa:260107-930-511816/1
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