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Tipps für Betroffene: Stromausfall: Was tun?
Im Südwesten Berlins müssen Zehntausende in ihren Wohnungen vorerst ohne Elektrizität auskommen. Einige Tipps und Warnungen.
Stand:
Ein Stromausfall im Südwesten Berlins hat Zehntausende Menschen in eine sehr unangenehme Lage gebracht. Ohne Elektrizität funktionieren auch viele Heizungen nicht, die Küche bleibt kalt, bei Handys macht der Akku irgendwann schlapp. Fünf Tipps der Behörden, was man tun kann:
- Feuerwehr und Bezirk haben sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme angekündigt, also Anlaufstellen mit Informationen und Strom zum Laden von Akkus.
- Die Polizei rät bei Ausfall der Heizung zu prüfen, ob man vielleicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen kann. Wer selbst helfen kann, sollte dies hilfsbedürftigen oder älteren Menschen anbieten.
- Läden und Supermärkte in dem vom Stromausfall betroffenen Gebiet sind geschlossen - aber in Nachbarbezirken und dem Rest von Berlin funktioniert der Strom und man kann einkaufen. Unter anderem die S-Bahnen fahren, wie die S-Bahn Berlin mitteilte. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad sollte man wegen des Schnees besonders vorsichtig sein.
- Wenn die Heizung ausfällt, helfen übergangsweise Decken und dicke Kleidung. Doch Vorsicht bei der Suche nach anderen Wärmequellen, die in Innenräumen gefährlich sein können. Die Berliner Feuerwehr warnt ausdrücklich vor gasbetriebenen Heizquellen. Auch wenn es kalt ist, sollte man regelmäßig lüften, vor allem wenn Kerzen brennen. Diese dürfe man nicht unbeaufsichtigt lassen, rät die Feuerwehr. „Lieber Taschenlampen als Kerzen benutzen.“
- Heiße Getränke oder kleine Mahlzeiten kann man auf einem Gas-Campingkocher zubereiten, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe schreibt. Grillen mit Holzkohle oder Gas sollte man aber keinesfalls in der Wohnung. „Es besteht Erstickungsgefahr“, warnt das Bundesamt.
© dpa-infocom, dpa:260103-930-493760/1
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