Union Berlin - St. Pauli : Keine Ausschreitungen in der Alten Försterei

Bei der Regionalligapartie 1. FC Union Berlin gegen den Hamburger Club FC St. Pauli in Berlin-Köpenick sei es während des gesamten Spiel "absolut ruhig" gewesen, so ein Polizeisprecher.

Berlin - Nach dem Abpfiff wurden die etwa 2500 angereisten Hamburger Fans zum S-Bahnhof Spindlersfeld geleitet. Die Polizei war mit rund 700 Beamten im Einsatz, um rund um das Stadion sowie bei der An- und Abreise der Anhänger beider Mannschaften für Sicherheit zu Sorgen. Die Begegnung endete 2:0 für Union Berlin.

Dem Sprecher zufolge bestehen traditionell keine großen Rivalitäten zwischen den beiden Fanblöcken. Den hohen Personaleinsatz begründete er unter anderem mit einer für den frühen Abend angekündigten Demonstration gegen die Räumung des Jugendhauses in Kopenhagen, die gegen 18 Uhr an den Hackeschen Höfen in Berlin-Mitte beginnen sollte. Laut Polizei erwartete der Veranstalter 300 Teilnehmer. Es wurde vermutet, dass sich linksgerichtete Fans des Hamburger Clubs dem Aufzug anschließen könnten.

In Berlin war es in der Vergangenheit nach Spielen der 3. und 4. Ligen zu Ausschreitungen gekommen. Bei Randalen nach dem Fußballspiel Hertha BSC II gegen den 1. FC Dynamo Dresden wurden Ende Oktober vergangenen Jahres 23 Beamte verletzt. Zum Rückspiel am 21. April in Dresden wird mit strengen Sicherheitsvorkehrungen gerechnet. tso/ddp (tso/ddp)

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