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Ein Fußgängerweg in einem Wohngebiet ist nicht geräumt. Es besteht Rutschgefahr.

© Jens Kalaene/dpa

Winterwetter: Wetterwarnung: Eltern dürfen über Schulbesuch entscheiden

Der Deutsche Wetterdienst hat wegen erwarteter Schneefälle und Schneeverwehungen eine Unwetterwarnung herausgegeben. Das hat Folgen für die Schulen in Berlin und Brandenburg.

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Wegen der erwarteten Wetter-Extreme mit starken Schneefällen und Glätte steht es den Eltern in Berlin und Brandenburg frei, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Das teilten die Bildungsverwaltungen in der Hauptstadt und in Potsdam mit. 

Die Präsenzpflicht sei ausgesetzt, hieß es in Berlin aus dem Ressort von Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU). „Eltern und Erziehungsberechtigte haben damit die Möglichkeit, auch kurzfristig zu entscheiden, ob ihre Kinder am 9. Januar am Präsenzunterricht teilnehmen oder in Anbetracht der Wetterlage vorsorglich zu Hause bleiben“, hieß es. Die Bildungsverwaltung geht derzeit davon aus, dass der Schulbetriebam Montag wieder regulär erfolgen kann. 

In der Lausitz bleiben Schulen zu 

„Wenn Eltern ihr Kind aus Gründen wie etwa einer besonderen Wetterlage oder auch Krankheit zu Hause lassen, gilt das als entschuldigtes Fehlen“, teilte das Bildungsministerium in Brandenburg mit. Grundsätzlich blieben die Schulen im Land geöffnet. Die Einrichtungen würden selbst entscheiden, ob etwa der reguläre Unterricht früher endet oder wie die Schülerinnen und Schüler während des Aufenthaltes an den Schulen geschützt werden, hieß es weiter. 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz teilte unterdessen mit, dass Schulen und Kitas am Freitag geschlossen blieben. Nach aktuellen Prognosen sei in der Region mit kräftigem Schneefall von bis zu zehn Zentimetern, starkem Wind sowie Schneeverwehungen zu rechnen. „Da die genaue Zugrichtung des Schneebandes nicht sicher vorhergesagt werden kann, hat sich der Landkreis in einer kurzfristigen Lageberatung auf umfassende Vorsorgemaßnahmen verständigt“, hieß es.

© dpa-infocom, dpa:260108-930-516399/1

Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.

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