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© Foto: AFP/Federico Scoppa
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Schatzkammer und Armenhaus Afrikas: Ausbeutung und Naturzerstörung – was China im Kongo anrichtet

Der Kongo verfügt über jene Rohstoffe, die der Westen dringend benötigt. Das weckt Begehrlichkeiten. Doch China ist längst vor Ort – und schafft Fakten.

Vor den Wiegestationen und Zollkontrollen stauen sich die Tieflader, die Luft riecht nach Ruß. Ihre Fracht ist in Planen gewickelt und wird von dicken Tauen zusammengehalten: Es sind massive Platten aus Kupfer, das Metall wird in der Bergbaustadt Kolwezi im Westen des kongolesischen Kupfergürtels gefördert und zum Teil auch dort geschmolzen. Über Lubumbashi, die Hauptstadt der Provinz Katanga, gelangt die Ware zunächst an die tansanische oder südafrikanische Küste – und dann nach China.

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