zum Hauptinhalt
Master Samael und Raphaela Morning

© privat

Tagesspiegel Plus

Christina und Neal sind ein Paar – und Sexarbeiter: „Zu uns kommen Menschen, die denken, dass sie es nicht wert sind, angefasst zu werden“

Früher hatten sie normale Bürojobs, jetzt werden sie für Sex bezahlt. Was macht das mit einer Beziehung? Und warum kommen so viele ehemalige DDR-Soldaten zu ihnen?

Stand:

Herr Brüwer, Sie kann man laut Ihrer Internetseite als „Master Samael für die dämonisch-dominante Verführung“ buchen. Frau Wessendorf, Sie bieten als „Raphaela Morning, sinnlich süße FemDom & Cuckold-Ehefrau“ Ihre Dienste an. Was heißt das denn genau?
Brüwer: Meine Sessions als Dominus reichen von sanfter Dominanz bis hin zur herrischen Autorität. Das bedeutet, dass ich zum Beispiel in fantasievollen Rollenspielen absoluten Gehorsam von meinem Gegenüber einfordere, dass die Person sich mir mental oder physisch unterwirft. Dabei bin ich oft in Leder oder Militäruniform gekleidet.

Wessendorf: FemDom bedeutet „Female domination“, also weibliche Dominanz. Es ist das Spiel zwischen Dominanz und Unterwerfung. Bei mir steht das für eine Domina, die mit ihren weiblichen Reizen zu überzeugen weiß. Sei es durch ihr Outfit, das ihre Kurven unterstreicht, oder ihre feminine Art – im Gegensatz zu dem harten, strengen Image, das Dominas oft haben. Cuckold-Ehefrau bedeutet, dass mir Menschen, oft Männer, beim Sex mit „meinem potenten, gut bestückten Lover“ zusehen dürfen.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })