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Autorin und Kulturjournalistin Julia Friese
© Tagesspiegel/Nassim Rad
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Während sie ihr Kind gebar, machte sie Notizen: „Als Mutter generiert man eine Steuernummer“

Die Autorin Julia Friese über brutale Sprache, kalt funktionierende Familien und ihren neuen Roman „MTTR“.

Von

Frau Friese, Sie sind Kulturjournalistin und Autorin, am Mittwoch erscheint Ihr wütender, heftiger Roman „MTTR“, eine Geschichte über Schwangerschaft und Geburt, toxische Familienbeziehungen und das Menschenverachtende in Systemen von Gesundheitswesen bis Arbeitswelt. Gerade machen Sie Urlaub mit Ihrer Familie. Wie erholsam sind Ferien mit kleinem Kind?
Ich bin nicht wahnsinnig erholt, aber das liegt vor allem daran, dass ich jetzt dieses Interview führen muss. Also, auch möchte. Denn ich möchte natürlich eine Bühne für diesen Text, den ich geschrieben habe. Wofür ich aber eigentlich gar keine Bühne möchte, ist meine Person. Also: Ja, ich bin im Urlaub. In Frankreich. Und ja, ich bin auch Mutter. Mehr in dem Sinne Privates sage ich nicht.

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