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Angriff vor Bäckerei in Hamburg : Tatopfer bemerkt Messer im eigenen Rücken zunächst nicht

Vor einer Hamburger Bäckerei wird einem 23-Jährigen ein Messer in den Rücken gerammt. Erst durch Hinweise von Passanten entdeckt er die Verletzung.

Polizei und Rettungsdienst am Tatort des Messerangriffs in Hamburg
Polizei und Rettungsdienst am Tatort des Messerangriffs in HamburgFoto: Sebastian Peters/imago images/Blaulicht News

In Hamburg-Eilbek ist ein 23-Jähriger am Freitagmorgen vor einer Bäckerei mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt worden. Dabei bemerkte er nach Angaben der Polizei die Verletzung zunächst nicht, setzte seinen Weg fort – und gab Medienberichten zufolge beim Bäcker mit dem Messer im Rücken noch eine Bestellung auf. Laut einem „Bild“-Bericht wollte er ein Milchbrötchen.

Erst als ihn Passanten auf der Straße auf das Messer in seinem Rücken ansprachen, wurde dem Mann demnach die lebensgefährliche Verletzung bewusst. Erst im Krankenhaus wurde das Messer aus der Wunde gelöst.

„Da das Messer möglicherweise eine große, stark blutende Wunde verursacht hat, aber zeitgleich auch das blutende Gefäß im Körper verschließt, wurde das Messer nicht gleich von den Rettungskräften am Einsatzort entfernt“, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Die Polizei nahm wenig später einen Tatverdächtigen fest. Die Hintergründe der Attacke sind noch unklar. (Tsp)

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