
© dpa/Karl-Josef Hildenbrand
Auch Diensthund und Elektroschocker eingesetzt: Polizei schießt auf bewaffneten 38-Jährigen in Hessen
Nach einer mutmaßlichen Bedrohungssituation fahndete die Polizei in Maintal nach einem 38-Jährigen. Das Aufeinandertreffen eskalierte – nun liegt der Mann auf der Intensivstation.
Stand:
Bei einem Polizeieinsatz im hessischen Maintal haben Polizeibeamte auf einen bewaffneten Mann geschossen. Der 38-Jährige sei dabei schwer verletzt worden, hieß es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Hessischen Landeskriminalamts vom Dienstag. Der Mann habe sich „mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand“ befunden.
Nach einer vorangegangenen Bedrohungssituation wurde am Montagabend nach dem Mann polizeilich gefahndet. Beamte trafen ihn schließlich im Maintaler Ortsteil Wachenbuchen an. Der Mann führte nach ersten Erkenntnissen ein Messer sowie einen „stockähnlichen Gegenstand“ mit sich, wie das Hessische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Hanau mitteilten.
Die Polizei setzte demnach zunächst einen Diensthund gegen den Mann ein. Danach „kam es zum Schusswaffengebrauch“ und dem Einsatz eines Elektroschockgeräts, „wodurch der Mann schwer verletzt wurde“.
Der 38-Jährige verletzte sich der Pressemitteilung zufolge zudem mit seinem Messer im Bereich des Halses selbst. Die Beamten leisteten demnach sofort erste Hilfe, der Mann wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Hintergründe und Einsatzablauf sind Gegenstand laufender Ermittlungen, wie Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft mitteilten. Das Hessische Landeskriminalamt übernahm gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Hanau die Ermittlungen. (AFP)
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