
© dpa/Philip Dulian
Kamera zeichnet Vorfall auf: 40-Jähriger stirbt mutmaßlich beim Eisbaden in einem Teich in Wismar
Ein Mann ist offenbar beim Eisbaden ums Leben gekommen. Taucher fanden die Leiche in einem Teich in Wismar. Er hatte eine Kamera aufgestellt. Sie lief noch, als die Rettungskräfte kamen.
Stand:
Bei der Suche nach einem verunglückten Eisbader haben Einsatzkräfte in einem Teich in Wismar die Leiche eines Mannes gefunden. Laut einer Polizeisprecherin handelt es sich um einen 40-Jährigen. Ein Zeuge hatte laut Polizei dort einen Mann beim Eisbaden gesehen. Dieser sei dann nicht wieder aufgetaucht. Danach habe der Zeuge die Einsatzkräfte verständigt.
Eine Polizeisprecherin hatte nach eigener Aussage die Information, dass der Verunglückte eine Kamera aufgebaut hatte, mutmaßlich um das Eisbaden zu dokumentieren. Den Angaben zufolge hatte der Zeuge gesehen, wie der Mann zuvor zum Baden in dem Rückhalteteich für Löschwasser im Stadtteil Wendorf ein Loch ins Eis geschlagen hatte und hineingegangen war. Die Feuerwehr fand später ein Stativ.
Laut Angaben der Stadt war die Kamera beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch eingeschaltet. „Die lief noch“, sagte ein städtischer Sprecher. Einsatzkräfte hätten auf dem Video sehen können, „wie einer da reinspringt und nicht wieder rauskommt“. Spekulationen, denen zufolge es sich um einen Influencer handelt, bestätigte eine Polizeisprecherin nicht. „Das weiß ich schlichtweg auch nicht.“
Die Feuerwehr zog nach eigenen Angaben auch Taucher für die Suche hinzu. „Die Bedingungen sind sehr schlecht“, sagte Ronny Bieschke vom Brandschutzamt Wismar. Mit Kettensägen habe man Löcher im Eis vergrößert. Dabei seien die Kameraden durch Seile gesichert worden. In dem Teich habe man zwei große Löcher vorgefunden. (dpa)
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