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Die Filiale der Sparkasse Gelsenkirchen im Stadtteil Buer. Nach dem Tresor-Coup in Gelsenkirchen sucht die Polizei nach den Tätern - bislang aber ohne großen Durchbruch.

© dpa/Oliver Berg

„Das reißt gar nicht mehr ab“: Ermittler erhalten „Flut“ an Hinweisen nach Bankeinbruch in Gelsenkirchen

Hinweise aus den unterschiedlichsten Richtungen gehen nach dem spektakulären Bankeinbruch in Gelsenkirchen bei der Polizei ein. Eine heiße Spur gibt es aber immer noch nicht.

Stand:

Nach dem spektakulären Bankeinbruch in den Tresorraum der Sparkasse Gelsenkirchen gehen die Ermittler einer „Flut“ an Hinweisen nach. Eine heiße Spur gibt es den Angaben zufolge aber nicht.

„Das reißt gar nicht mehr ab“, sagte ein Polizeisprecher zu den Hinweisen. Dabei gebe es ein breites Spektrum. So meldeten sich auch Sachverständige und Ermittler aus anderen Bundesländern, um Hinweise in dem Fall zu geben.

Anderen Hinweisgebern seien Kleinigkeiten auf kursierenden Aufnahmen aus der Tiefgarage aufgefallen. „Wir haben viele Hinweise aus vielen Richtungen“, sagte der Polizeisprecher. Eine Festnahme stehe derzeit aber nicht an.

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Die Ermittler prüften, ob die Täter auch einen weißen Transporter bei dem spektakulären Einbruch in die Filiale eingesetzt haben. „Wir halten es für möglich, dass der Transporter an der Tat beteiligt war“, erklärte der Sprecher.

Die Polizei hatte am Dienstag von einem schwarzen hochmotorisierten Auto mit maskierten Männern berichtet, das auf Videoaufnahmen im angrenzenden Parkhaus zu sehen sei. Das Kennzeichen war in Hannover entwendet worden.

Einbruch über mehrere Tage?

Bei dem Einbruch hatten die Täter fast alle 3.250 Kunden-Schließfächer der Sparkasse-Filiale im Stadtteil Buer aufgebrochen. Die Täter drangen in einen Archivraum ein, von dem aus sie ein großes Loch in den Tresorraum bohrten.

Der große Spezialbohrer, ein sogenannter Kernbohrer, ist nicht am Tatort zurückgeblieben. Er sei nicht gefunden worden, man gehe davon aus, dass das Gerät von den Tätern wieder mitgenommen wurde, sagte der Polizeisprecher.

Den Einbruch hatten Einsatzkräfte am frühen Montagmorgen infolge eines Alarms der Brandmeldeanlage entdeckt. Die Beutetour zog sich möglicherweise über Tage hin: Zeugen beobachteten in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Männer mit großen Taschen im Treppenhaus des Parkhauses.

Die Beute wurde zunächst grob mit der Versicherungssumme in Höhe von rund 30 Millionen Euro angegeben, könnte aber auch deutlich darüber liegen. Die Sparkassenfiliale ist vorerst geschlossen. Anfang der Woche hatten sich vor der Filiale viele besorgte Kunden versammelt, die Informationen einforderten. (dpa)

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