zum Hauptinhalt
Ein mit einem Beruhigungsgewehr bewaffneter Inder (l.) beobachtet die Attacke eines Leoparden auf den Wildhüter Sanjay Gubbi (r.) in einer Privatschule bei Bangalore.

© AFP

Ein Leopard ist im südindischen Bangalore in eine leere Schule eingedrungen. Das Raubtier verletzte drei Menschen, die es einfangen wollten.

Ein Leopard ist in Südindien in eine leere Schule eingedrungen - bei der Jagd auf das Raubtier wurden drei Menschen verletzt. Die Raubkatze fiel einen Naturschützer und einen Wildhüter an, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zudem verletzte sich ein Kameramann, der die Einfang-Aktion am Sonntag filmen wollte, bei einem Sturz. Erst nach rund zehn Stunden konnte das Tier mit einem Betäubungsgewehr ruhiggestellt werden. Der Leopard wurde später in einem rund 30 Kilometer entfernten Nationalpark ausgesetzt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgewählten, externen Inhalt, der den Artikel für Sie mit zusätzlichen Informationen anreichert. Sie können sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen können.

Die Großkatze sei vermutlich aus einem nahe gelegenen Wald gekommen. Videos in örtlichen Medien zeigen, wie das Tier über eine Mauer auf das Schulgelände nahe Bangalore gelangt, durch verwaiste Flure streunt und neben einem Schwimmbecken einen Mann anfällt. „Zum Glück hat ein Wachmann den Leoparden gesehen und uns alarmiert“, sagte ein örtlicher Polizeisprecher. „Andernfalls hätte es bei Schulbeginn am Montag ernste Schwierigkeiten und Chaos gegeben.“
In Indien kommt es häufiger vor, dass wilde Tiere in Dörfern und Städten streunen - die Bevölkerung wächst, während der natürliche Lebensraum der Tiere schrumpft. (dpa)

Zur Startseite