
© dpa/Ulf Zurlutter
Obduktion bestätigt: Mann in Niedersachsen wurde von eigener Bulldogge getötet
Ein Toter wird in einem Straßengraben gefunden, ein aufgewühlter Hund harrt neben ihm aus. Nach der Obduktion gibt es keinen Zweifel an der Todesursache.
Stand:
Ein im niedersächsischen Landkreis Vechta tot gefundener 33‑Jähriger ist nach bisherigen Erkenntnissen von seinem eigenen Hund, einem American Bulldog, getötet worden. Die Obduktion ergab, dass das Verletzungsbild eindeutig auf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem Mann und dem Tier hindeutet, teilte ein Polizeisprecher mit. Auch weitere Ermittlungen stützen diesen Befund.
Fund in Straßengraben und schwieriger Rettungseinsatz
Der Mann war am vergangenen Donnerstag leblos in einem Graben im Lohner Stadtteil Brockdorf entdeckt worden. Eine Passantin alarmierte die Rettungskräfte, die jedoch nur noch den Tod feststellen konnten.
Der Hund wich seinem regungslosen Halter nicht von der Seite und erschwerte durch starke Stimmungsschwankungen den Einsatz. Teilweise bedrohte der American Bulldog die Rettungskräfte und suchte immer wieder die Nähe zum leblosen Mann.
Warum es zu der tödlichen Auseinandersetzung kam, ist bislang unklar und weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Eine Mitbewohnerin des Mannes konnte den Hund schließlich sichern. Das Tier wurde anschließend vom Landkreis Vechta in amtliche Verwahrung genommen und befindet sich inzwischen in einer Tierschutzeinrichtung. (Mit dpa/AFP)
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