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"In Tuscon/Arizona gibt es nichts zu tun", sagt Steve Wynn, "außer mexikanisch essen zu gehen oder Musik zu machen." Tortillas und Tapas müssen dem Singer-Songwriter zum Hals heraushängen: "Here Come The Miracles", sein siebtes Soloalbum, versammelt 19 Stücke.

"In Tuscon/Arizona gibt es nichts zu tun", sagt Steve Wynn, "außer mexikanisch essen zu gehen oder Musik zu machen." Tortillas und Tapas müssen dem Singer-Songwriter zum Hals heraushängen: "Here Come The Miracles", sein siebtes Soloalbum, versammelt 19 Stücke. Seine Band "Dream Syndicate" hatte vor 20 Jahren die Melodieseligkeit des Westcoast-Rock mit dem Feedback-Krach von Velvet Underground gekreuzt. Bei "Shades of Blue" lässt er die E-Gitarre zwitschern, als wäre Roger McGuinns Geist in ihn gefahren, bei "Blackout" wabert die Hammondorgel so bittersüß, dass einem ganz schummrig wird. Ansonsten decken immer wieder bis zum Anschlag aufgedrehte Verzerrer und ausufernde Wah-Wah-Einlagen die Song-Ideen zu.

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