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Einsatzkräfte der Polizei stehen vor der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer. Nach dem Einbruch in den Tresorraum der Bank fordern besorgte Kunden Informationen. Aufgrund der Situation bleibe die Filiale auch am Dienstag geschlossen, wie die Polizei mitteilte.

© dpa/Christoph Reichwein

Spektakulärer Sparkasseneinbruch: Ermittler finden verdächtiges Autokennzeichen in Dortmund

Der Schaden nach dem spektakulären Einbruch in die Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen liegt wohl bei mehr als 100 Millionen Euro. Nun hat die Polizei womöglich eine Spur.

Stand:

Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen haben Ermittler Autokennzeichen sichergestellt, die womöglich zu einem der Fluchtfahrzeuge gehören. Die Kennzeichen wurden nach dpa-Informationen in Dortmund gefunden. Ob sie tatsächlich von den Fluchtfahrzeugen der Täter stammen, wird nun geprüft.

Nach Informationen der „Bild“ hatte ein Zeuge die Polizei am Sonntagnachmittag alarmiert. Die Kennzeichen seien in einem Abfallbehälter am Taxistand des Dortmunder Hauptbahnhofs entsorgt worden.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten zuvor Fotos der beiden mutmaßlichen Fluchtfahrzeuge veröffentlicht, auf denen auch die Kennzeichen zu sehen waren.

Täter brachen Tausende Schließfächer auf

Die Täter waren bei ihrem spektakulären Coup durch ein großes Loch in den Tresorraum der Bank gelangt. Fast alle 3.250 Kundenschließfächer der Sparkassen-Filiale im Stadtteil Buer wurden aufgebrochen. Die Tat könnte sich über mehrere Tage hingezogen haben. Der Schaden liegt möglicherweise bei mehr als 100 Millionen Euro, wie die dpa aus Sicherheitskreisen erfuhr.

Einsatzkräfte hatten den Einbruch am 29. Dezember nach einem Alarm der Brandmeldeanlage entdeckt. (dpa)

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