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Eine Person hält ein Bild von Reza Pahlavi, dem im Exil lebenden Sohn des letzten Schahs von Iran, während Demonstranten und Aktivisten in Paris, Frankreich, am 11. Januar ihre Unterstützung für die landesweiten Proteste im Iran bekunden.

© REUTERS/Benoit Tessier

Tagesspiegel Plus

Iranische Autorin über die Proteste: „Für jemanden wie den Sohn des Schahs wollen die Leute nicht ihr Leben riskieren“

Die iranische LGBTIQ-Aktivistin und Autorin Shadi Amin beobachtet die Proteste in ihrer Heimat aus dem Exil. Ein Gespräch über Monarchisten, Gewalt und die Situation queerer Menschen.

Stand:

Seit Ende Dezember protestieren Iraner*innen gegen des Regime in Teheran. Die Mullahs und Revolutionsgarden begehen Massaker. Mit welchem Gefühl blicken Sie auf die Proteste?
Uns alle besorgt die Situation. Und ich bin zum Teil auch skeptisch. Die Monarchist*innen sind medial sehr präsent. Reza Pahlavi (der im Exil lebende Sohn des letzten Schahs; Anm. d. Red.) versucht, die Bewegung für sich zu vereinnahmen. Aber als er zu Protesten aufrief, demonstrierten Menschen schon seit elf Tagen.

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