
© Lena Burmann
Wie liebt es sich in der Sex-Haupstadt?: „Heute geht es oft um die Frage: Wie können wir unsere Beziehung öffnen?“
Als Sexualtherapeutin hört Stephanie Kossow täglich, was die Deutschen im Bett umtreibt. Sie kennt die Veränderungen im Liebesleben – und weiß, warum sich der Trend zur Monogamie und zu Polyamorie nicht ausschließt.
Stand:
Frau Kossow, Sie leben und arbeiten in Berlin. Wie hat sich die Sex-Kultur hier in den vergangenen Jahren entwickelt?
In meiner Praxis sehe ich vor allem Veränderungen in den Anliegen von Patient:innen. Als ich vor rund 15 Jahren in der Sexualmedizin anfing, waren klassische Rollenbilder und Beziehungsformen noch sehr präsent. Beziehungen waren nahezu durchgehend monogam, und die Klagen waren beispielsweise: „Ich habe zu wenig Lust auf Sex“ oder „Ich habe Erektionsstörungen“.
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