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Prof. Dr. Gerrit Kalkbrenner

© Oliver Elsner

Prof. Dr. Gerrit Kalkbrenner: Wearables – Tragbare Computer

Ein Kleidung eingenähte Computer melden sich eigenständig, wenn sich der Träger verändert. Dies kann beispielsweise chronisch Kranken helfen.

Wearable Computing ist nach der Zeit des Mainfraim-Computing und der PC (Personal Computing) die dritte Nutzungsform von Computern. Eine Person nutzt viele Computer, die am Körper oder seiner Umgebung angebracht sind. Einbezogen wird das Ambient Computing, welches den Anwender mit stationärer Rechenleistung unterstützt. Wearables arbeiten bezüglich der Interaktion mit dem Benutzer anders, sie melden sich nur, wenn etwas nicht stimmt. Der Nutzer ist zu 100% auf seine Tätigkeiten in der realen Welt konzentriert und bekommt nur, wenn nötig, Hinweise. Eingaben werden durch Kontext-Erkennung ersetzt. Wir unterscheiden Context Awareness, Location Awareness und Ambient Awareness.

Forschungsthemen in diesem Bereich sind medizinische Anwendungen, etwa eine Weste, die den Gesundheitszustand von chronisch Kranken überwacht, damit diese dann wieder ein fast normales Leben zu Hause führen können.

Zur Person

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR), Informatik, Netzwerke und Systemsicherheit

Vor seiner jetzigen Tätigkeit war er an der Universität Bremen. Zudem arbeitete er fünf Jahre lang am Lehrstuhl für Embedded Systems und Didaktik der Informatik an der TU Dortmund; zudem Auslandsaufenthalte in Spanien, Kalifornien und Cairo. Promoviert und Habilitiert hat er an der TU Berlin. Seine SchwerpunkteL Netzwerke und Systemsicherheit.

Schlagworte

Wearable Computing Mobile Computing Ambient Computing Nutzungsparadigma User Interfaces

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