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US-Präsident Donald Trump spricht mit Medienvertretern an Bord der Air Force One auf dem Weg von Florida zur Joint Base Andrews in Maryland (Symbolbild).

© REUTERS/Nathan Howard

Auf seiner Online-Plattform: Trump bezeichnet sich als „amtierenden Präsidenten Venezuelas“

US-Präsident Donald Trump kokettiert auf Truth Social mit der Venezuela-Präsidentschaft. Seit Maduros Festnahme stellt sich die Frage: Wer hat dort das Sagen?

Stand:

Sieht sich US-Präsident Donald Trump infolge des erfolgreichen US-Militäreinsatzes in Caracas als Staatschef Venezuelas? Zumindest scheint es ihm zu gefallen, genau damit zu kokettieren: Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte Trump einen Screenshot im Stile des Online-Lexikons Wikipedia, der ihn als „amtierenden Präsidenten von Venezuela“ beschreibt. In der Zeile darunter heißt es dann korrekt, er sei auch der 45. und 47. Präsident der USA. 

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Trump postet immer wieder provokative Inhalte. So veröffentlichte er zum Beispiel auch Fotomontagen, die ihn mit Krone als König zeigten, als Reaktion auf die Proteste in den USA mit dem Motto „No Kings“ („Keine Könige“). Trumps Post zu Venezuela scheint mit der Frage zu spielen, wer dort nun letztlich das Sagen hat – keine grundlose Frage. 

Das US-Militär griff Anfang Januar Ziele in der venezolanischen Hauptstadt Caracas an und nahm in einer Kommandoaktion Präsident Nicolás Maduro fest. Er wurde in die USA gebracht, wo er sich wegen angeblicher Drogendelikte vor Gericht verantworten muss.

Venezuela wird inzwischen von der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez geführt, die zuvor unter Maduro Vizepräsidentin gewesen war. Trump zufolge stimmt sie sich regelmäßig mit seiner Regierung über den künftigen Kurs des Landes ab, etwa in Gesprächen mit Außenminister Marco Rubio. Die Regierung in Caracas betont hingegen, sie sei nicht an Anweisungen von außen gebunden. (dpa)

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