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June 14, 2023, Washington, District of Columbia, United States: U.S. Representative Doug LaMalfa R-CA speaking at a press conference where members of the House Republican Study Committee introduced their FY2024 budget at the U.S. Capitol. Washington United States - ZUMAs197 20230614_zaa_s197_101 Copyright: xMichaelxBrochsteinx

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Tod durch Aneurysma und Herzinfarkt: US-Kongressabgeordneter stirbt – Mehrheit der Republikaner schrumpft

Der Republikaner Doug LaMalfa ist im Alter von 65 Jahren gestorben. Die Partei von US-Präsident Trump hat damit nur noch eine hauchzarte Mehrheit.

Stand:

Der republikanische US-Kongressabgeordnete Doug LaMalfa ist am Dienstag während einer Not-Operation verstorben. Der 65-jährige Kalifornier erlitt ein Aneurysma und einen Herzinfarkt und konnte nicht mehr gerettet werden. Er galt als loyaler Anhänger von US-Präsident Donald Trump.

Durch LaMalfas Tod gelten die Mehrheitsverhältnisse im US-Repräsentantenhaus als fragil. Die Republikaner, die dort derzeit nur über eine sehr knappe Mehrheit verfügen, können bei Abstimmungen im Plenum nur noch den Ausfall von höchstens zwei Abgeordneten verkraften.

Vier Sitze sind nun vakant

Die Trump-Partei besetzt derzeit 218 Sitze, die Demokraten 213. Allerdings sind vier weitere der insgesamt 435 Sitze aktuell vakant, unter anderem aufgrund des Rücktritts von Trump-Kritikerin Marjorie Taylor Greene. Einer der Sitze wird am Ende des Monats in Texas in einer Stichwahl zwischen zwei Demokraten neu vergeben, im März wird in Georgia gewählt, im April in New Jersey.

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LaMalfa vertrat seit 2013 einen ländlich geprägten Wahlkreis im Norden Kaliforniens. Er galt als profilierter Vertreter der Landwirtschaft sowie als Vorsitzender einer überparteilichen Kongressgruppe für die Interessen der westlichen US-Bundesstaaten. Mehrere Demokraten, darunter Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom, kondolierten und würdigen LaMalfas „Arbeit aus Überzeugung“.

Nach kalifornischem Recht ist eine Nachwahl zur Neuvergabe des Sitzes erforderlich. Details zum Zeitplan oder zum genauen Verfahren wurden jedoch zunächst nicht bekannt. Bis zur Wahl einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers bleibt der Sitz leer.

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Präsident Trump nahm bei einer Rede vor republikanischen Abgeordneten am Dienstag Bezug auf LaMalfas Tod und unterbrach seine Ausführungen zur politischen Lage für einen Nachruf. Zuvor hatte Trump allgemein über die Unsicherheit von Mehrheiten und die psychologische Dynamik von Zwischenwahlen gesprochen. Dabei deutete er an, dass selbst erfolgreiche Präsidentschaften historisch häufig bei den sogenannten „Midterms“, den Zwischenwahlen zum US-Kongress in der Mitte der vierjährigen Amtszeit des Präsidenten, an Unterstützung verlieren würden. (dpa)

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