
© REUTERS/US EUROPEAN COMMAND via X
USA entfachen Machtkampf mit Putin auf offener See: „Es zeigt, dass Trumps Kreml-Bonus Grenzen hat“
In einer aufsehenerregenden Aktion setzen die USA auf offener See zwei Schattenflotte-Tanker fest – und provozieren damit nicht zuletzt den Kreml. Wie brenzlig ist die Lage?
Stand:
Die spektakuläre Verfolgungsjagd im Atlantik endete am Mittwochnachmittag deutscher Zeit mit einem nüchternen Tweet des Europa-Kommandos der US-Streitkräfte: „Das Justiz- und das Heimatschutzministerium haben heute in Abstimmung mit dem Kriegsministerium die Beschlagnahme des Motorschiffs ,Bella 1‘ wegen Verstößen gegen die Sanktionen der Vereinigten Staaten bekannt gegeben.“
Wenig später veröffentlichte Videoaufnahmen zeigen, wie ein Helikopter über dem mehr als 330 Meter langen und 60 Meter breiten Öl-Tanker schwebt, dann stürmen Einsatzkräfte das Schiff auf offener See zwischen Island und den britischen Inseln.
Washington wirft der Besatzung vor, sie habe eine Seeblockade vor Venezuela durchbrechen wollen und sei geflohen, als das US-Militär sich ihr im Dezember erstmals näherte.
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Das besonders Brisante an dem Fall: Bei der „Bella-1“, mittlerweile umgetauft auf den Namen „Marinera“, handelt es sich um ein Schiff der sogenannten russischen Schattenflotte, die sanktioniertes Öl über die Weltmeere transportiert.
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