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„Ich begriff, dass deren Folter, Schläge und Drohungen nur physischer Schmerz waren.“

© Vitaliy Mariash

Tagesspiegel Plus

Ukrainischer Menschenrechtsaktivist über seine Kriegsgefangenschaft: „Ich hörte auf, ein Mensch zu sein“

Maksym Butkevych ist Pazifist und lauter Kritiker der ukrainischen Gesellschaft. Trotzdem zog er für sein Land in den Krieg. Hier spricht er über seine Beweggründe und die Folter in russischer Gefangenschaft.

Stand:

Herr Butkevych, am 18. Oktober 2024 kamen Sie nach zwei Jahren und vier Monaten aus russischer Kriegsgefangenschaft frei. Mittlerweile leben Sie seit einem Jahr in Freiheit. Wie geht es Ihnen?
Jeder Mensch, der in Gefangenschaft oder im Krieg war, hat eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Natürlich wurde auch bei mir PTBS festgestellt. Noch immer habe ich Träume, in denen ich eingesperrt bin und keine Kontrolle habe. Und wenn ich wach bin, leide ich unter Stimmungsschwankungen.

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