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Auch ein Rekordhoch. Von Januar bis März 2023 blieben erwerbstätige Versicherte 1,74 wegen einer Erkältungskrankheit zu Hause. 

© Kitty Kleist-Heinrich TSP

Krankenstand auf Rekordhoch: Auffällig oft fehlen Beschäftigte wegen Erkältungskrankheiten

Im Durchschnitt war jede bei der Techniker Krankenkasse versicherte Erwerbsperson von Januar bis Ende März fünf Tage krankgeschrieben, einen Tag mehr als im Vorjahr.

Stand:

Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) hat der Krankenstand der erwerbstätigen Versicherten in den ersten drei Monaten auf einem Rekordhoch gelegen. Im Durchschnitt war jede bei der Kasse versicherte Erwerbsperson von Januar bis Ende März 5,31 Tage krankgeschrieben, wie die TK am Montag in Hamburg mitteilte. In den Vorjahren hatte die durchschnittliche Anzahl von Fehltagen im ersten Quartal bei 4,79 (2022) und 3,46 (2021) gelegen.

Besonders auffällig war in den ersten drei Monaten dieses Jahres demnach der stetige Anstieg der Fehlzeiten aufgrund von Erkältungsdiagnosen, die ebenfalls mit 1,74 Fehltagen ein Rekordhoch erreichten.

Im Vergleich dazu war jeder beziehungsweise jede erwerbstätige TK-Versicherte im Jahr 2022 im ersten Quartal 1,47 Tage mit einer Erkältungsdiagnose krankgeschrieben, 2021 waren es nur 0,36 Tage und 2020 1,24 Tage.

Die Daten stammen aus dem TK-Gesundheitsreport 2023 und beruhen auf Angaben zu 5,6 Millionen bei der Kasse versicherten Erwerbstätigen. (AFP)

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