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Selbstbewusst für ein anderes Amerika: Sinkane alias Ahmed Gallab

© City Slang

Sinkane,Chuck Prophet, Rag'n'Bone, Clock Opera: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jede Woche stellen vier Popkritiker/-innen in der Radio-eins-Sendung "Soundcheck" ab 21 Uhr die Alben der Woche vor. Diesmal mit neuen Platten von Sinkane, Chuck Prophet, Rag'n'Bone und Clock Opera. Eine Vorschau.

Sinkane: Life & Livin’ It (City Slang)

Sinkane alias Ahmed Gallab ist einer, den Trump nicht will. Sohn sudanesischer Einwanderer, Muslim. Obwohl bereits im Spätsommer 2016 fertiggestellt, wirkt „Life & Living’ It“ wie das selbstbewusste Statement eines anderen Amerikas. Hier mischen sich P-Funk, Elektro-Pop und ein imaginäres Afrika. Andreas Müller, Moderator

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Chuck Prophet: Bobby Fuller Died For Your Sins (Yep Roc)

Unbeirrt von Trends zieht der bekennende San Franciscan sein Ding durch: Rock & Roll. Er huldigt auf diesem Album mythischen Figuren (Bobby Fuller, Bowie) und Helden des Alltags, ist beseelt vom Glauben an die Musik, und ironisch kann er auch. Den Groove und den Punch hat er sowieso. Helmut Heimann, radio eins

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Rag ’n’ Bone: Human (Sony)

Vergangenes Jahr war sein „Human“ der Sommerhit, in dem die Winterdepression bereits mitschwang. Nun veröffentlicht der britische Songwriter Rory Graham, der sich Rag ’n’ Bone Man nennt, sein Debütalbum. Die Erfolgsformel: mächtige Stimme, viel Pathos, Anleihen bei Gospel, Soul, Hip-Hop und Blues. Maik Brüggemeier, Rolling Stone

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Clock Opera: Venn (League of Imaginary Nations/!K7)

Ach, wo sind wir da wieder gelandet: mitten im britischen, ordentlich elektronisch verzierten Indierock. Die Songs auf diesem neuen, zweiten Album von Clock Opera sind mal was ganz Feines, mal unentschlossen langweilig. Vor allem leben sie von der Falsett-Stimme von Sänger Guy Connelly. Gerrit Bartels, Tagesspiegel

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