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Die Jungs von N.E.R.D. melden sich mit "No One Ever Really Dies" zurück.

© Sony Music

N.E.R.D., K.A. Smith, Dizzee Rascal, Bedouine: Die Pop-Alben der Woche im Soundcheck

Jeden Freitag ab 21 Uhr stellen vier Popkritiker/-innen auf Radio Eins die Alben der Woche vor. Diesmal mit N.E.R.D., Kaitlyn Aurelia Smith, Dizzee Rascal und Bedouine.

N.E.R.D. No_One Ever Really Dies (Columbia)

N.E.R.D. war der Versuch von Pharrell Williams und Chad Hugo, Schmock-Rock mit Funk zu verbinden. Das ging fast immer schief. Zwischendurch war die Band tot und Williams stieg zum Superstar auf. Das neue Album ist eher sein Solo- Projekt mit toller Gästeliste. Minimalistisch, hart am Zeitgeist produziert, ist hier weniger der Li-La- Launebär Williams zu hören, als vielmehr ein zorniger schwarzer Mann, den die Situation in den USA anwidert. Andreas Müller, Moderator

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Kaitlyn Aurelia Smith: The Kid (Cargo Records)

Synästheten sehen Farben, wenn sie Töne hören. Bei der US-Komponistin K. A. Smith ist es andersherum: Sie verwandelt Farben, Formen, Erfahrungen in Töne, und zwar mithilfe eines Buchla- 100-Synthesizers und dem Stargaze Collective Orchester. Dabei verschwimmen die Grenzen von mechanisch und digital erzeugten Klängen. Musik für Cyborgs und alle, die es werden wollen. Claudia Gerth, Radio eins

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Dizzee Rascal: Raskit (Dirtee Stank)

33 ist ja kein Alter. Es sei denn, man ist Rapper, hat die britische Rap-Variante Grime entscheidend geprägt, dann aber wegen eher hirnloser Party-Pop- Hymnen die Glaubwürdigkeit verloren. Eine Sackgasse, aus der sich der Londoner mit „Raskit“ befreit hat: düstere Beats, spärliche Melodien, krasser Flow, gute Geschichten. Nicht purer Grime, nicht US-Rap, sondern irgendwas dazwischen. Martin Böttcher, Musikjournalist

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Bedouine (Spacebomb)

Der Name ist ein wenig irreführend, spielt und singt Bedouine – dahinter verbirgt sich die aus Aleppo stammende, in den USA lebende Azniv Korkejian – doch keinen Wüstenpop, sondern gebirgsquellklaren Folk in der Tradition von Joni Mitchell und Vashti Bunyan. Dank der delikaten Arrangements von Matthew E. White und Trey Pollard reicht er an die zeitlose Größe seiner Vorbilder heran. Jörg Wunder, Tagesspiegel

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