Falk Richter und "Fear" : Schaubühne verliert Rechtsstreit mit Gabriele Kuby

Gabriele Kuby sah ihre Persönlichkeitsrechte durch das Theaterstück "Fear" geschmäht. Nun hat sie vor Gericht Recht bekommen.

Szene des Stücks "Fear", das im Oktober 2015 in der Schaubühne Berlin Premiere feierte.
Szene des Stücks "Fear", das im Oktober 2015 in der Schaubühne Berlin Premiere feierte.Foto: Arno Declair/dpa

Die Publizistin Gabriele Kuby setzte sich nach eineinhalb Jahren Rechtsstreit in einer Berufungsverhandlung vor dem Berliner Kammergericht in entscheidenden Punkten gegen die Berliner Schaubühne und Regisseur Falk Richter durch. In Richters Stück „Fear“, das von Oktober 2015 bis Mai 2017 an der Schaubühne aufgeführt wurde, sah Kuby ihre Persönlichkeitsrechte wegen Schmähungen verletzt. Unter anderem hieß es im Stück: „Ich bin Gabriele Kuby... und hetze gegen Juden.“ Nachdem die Schaubühne und Richter eine Unterlassungserklärung verweigert hatten, klagte Kuby vor dem Landgericht Berlin, unterlag in erster Instanz und gewann nun die Berufung.

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