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Kultur: Jenseits von Mitte: Tanja Dückers liest neue Storys

Sie hat Blitzlichtgewitter und Schläge unter die Gürtellinie einstecken müssen. Kein Wunder, begab sich Tanja Dückers mit ihrem Roman "Spielzone" doch in das medienumtobte Minenfeld mit den Koordinaten: Szene, neues Berlin, Mitte.

Sie hat Blitzlichtgewitter und Schläge unter die Gürtellinie einstecken müssen. Kein Wunder, begab sich Tanja Dückers mit ihrem Roman "Spielzone" doch in das medienumtobte Minenfeld mit den Koordinaten: Szene, neues Berlin, Mitte. Sie hat es überlebt, mehr noch, mit ihrem neuen Erzählband "Café Brazil" präsentiert sie sich genauer, unabhängiger und leidenschaftlicher als zuvor. Und siehe: Die Mitte gibt es gar nicht, es gibt nur den Rand. Dort macht Dückers aufregende Beobachtungen. Übrigens: Rein literarisch gesehen ist das Café Brazil ein überaus heißer Ort. Schließlich animiert in Dückers gleichnamiger Story die selbstvergessene Lässigkeit eines Kellers zu eruptiver Leidenschaft. Wieder daheim, zückt die Heldin ihr Liebhaberverzeichnis und kratzt den einhundertsten Eintrag hinein.

15 Uhr: Café Brazil[Gormannstr. 22], Mitte[Gormannstr. 22]

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