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Der britische Keyboarder Keith Emerson, Mitgründer von Emerson, Lake & Palmer, ist tot.

© dpa/Frank Rumpenhorst

Rocktrio Emerson, Lake & Palmer: Keyboard-Legende Keith Emerson ist tot

Er brillierte in Rock und Jazz, vergaß aber nie seine klassischen Wurzeln. Keith Emerson, Mitgründer von Emerson, Lake & Palmer, ist im Alter von 71 Jahren gestorben.

Die britische Keyboard-Legende Keith Emerson,  Mitbegründer des Rocktrios Emerson, Lake & Palmer, ist tot. Wie die Band auf ihrer offiziellen Facebookseite mitteilte, starb der Musiker in der Nacht zum Freitag in seinem Haus im kalifornischen Santa Monica. Sein Manager Daniel Earnshaw bestätigte den Tod auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Emerson wurde 71 Jahre alt. Die Polizei in Santa Monica geht von einem Suizid aus, wie ein Sprecher der dpa sagte.

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Emersons Bandkollege Carl Palmer trauerte auf seiner Homepage um „ein zartes Gemüt, dessen Liebe zur Musik und Leidenschaft für die Performance als Keyboard-Spieler noch viele Jahre unerreicht bleiben werden“. Emerson sei ein „Pionier und Wegbereiter“ gewesen in Rock, Klassik und Jazz.

Die 1970 gegründete Formation Emerson, Lake & Palmer (ELP), zu der auch Greg Lake gehört hatte, veröffentlichte zahlreiche Platin-Alben. „Lucky Man“ gehört zu ihren bekanntesten Hits. Nach der Auflösung der Band im Jahr 1978 hatten sich die Musiker in den 1990er Jahren wiedervereint. Seit 2004 hatte Emerson seine eigene Gruppe, die Keith Emerson Band. Er machte sich auch als Solokünstler am Synthesizer sowie mit mehreren Klavierwerken und Filmmusik einen Namen.

Emerson war 1944 im der nordenglischen Kleinstadt Todmorden bei Leeds zur Welt gekommen, wuchs an der südenglischen Küste auf und zog noch als Teenager nach London. Klavier spielte er bereits als Kind. In seinem Schaffen blieb er stets von klassischen Komponisten beeinflusst. (dpa)

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