• Kultursymposium des Goethe-Instituts: Wo bitte geht's zur Zukunft? 50 Veranstaltungen in Weimar

Kultursymposium des Goethe-Instituts : Wo bitte geht's zur Zukunft? 50 Veranstaltungen in Weimar

Orientierung, Autonomie und die Sorge um die Zukunft: Das Goethe-Institut lädt ab 19. Juni zum Kultursymposiums nach Weimar. Das Motto "Die Route wird neu berechnet".

Der taiwanesische Choreograph Huang Yi wird in Weimar mit einem Roboter tanzen.
Der taiwanesische Choreograph Huang Yi wird in Weimar mit einem Roboter tanzen.Foto: Summer Yen

"Die Route wird neu berechnet" lautet der Titel des zweiten Kultursymposiums, welches das Goethe-Institut vom 19. bis 21. Juni in Weimar ausrichten wird. Rund 300 Teilnehmer, darunter 70 Gäste aus dem Ausland, werden sich in über 50 Veranstaltungen den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen widmen. Und anderem geht es um die Frage der Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt mit ihren schier unendlichen technischen Möglichkeiten, wie Goethe-Generalsekretär Johannes Ebert bei der Vorstellung des Programms in Berlin sagte. "Künstlerische und wissenschaftliche Zugänge zu aktuellen Zukunftsthemen" sollen erarbeitet werden. Vier Schwerpunkte sind annonciert, neben der "Orientierung" die persönliche "Autonomie", die Frage der "Regression" in einer möglichen politische Epochenwende sowie "Diginomics" über die Wirtschaft der Zukunft.

Die Keynote zur Eröffnung hält die britische Futuristin Anab Jain. Zu den prominenten Gästen zählen außerdem der Harvard-Physikprofessor John Huth, der australische KI-Experte Toby Walsh , die Schriftstellerinnen und Schriftsteller Panashe Chigumadzi aus Simbabwe, Assaf Gavron aus Israel und Hao Jingfang aus China, die türkische Verfassungsrechtlerin Ece Göztepe und die kenianische Internetaktivistin Nanjira Sambuli.

Künstlerische Arbeiten zu den Themen werden unter anderem von dem deutsch-Schweizer Duo Lotte Effinger und Marco Buetikofer und der Fotografin Julia Steinigeweg beigesteuert. Der taiwanesische Choreograf Huang Yi performt gemeinsam mit einem Roboter, das griechische Künstlerkollektiv "Most Mechanics Are Crooks" widmet sich der Selbstinszenierung in digitalen Medien. Als Festivalzentrum dient das E-Werk in Weimar, wie bereits 2016 beim ersten Goethe-Symposium "Teilen und Tauschen. Tickets für die dreitägige Veranstaltung kosten 50 Euro (ermäßigt 25 Euro). Weitere Infos: www.goethe.de. (Tsp)

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